Ist unsere Sicherheit in Gefahr?

jalbers am 2. November 2016 um 06:59

_wendt_deutschland_in_gefahr100_v-sr__169__900In zivilisierten Ländern verzichten die Bürger auf Faustrecht, Blutrache oder Selbstjustiz, weil Polizei und Justiz sie schützen. Dazu muss der Staat aber angemessen stark sein; die Polizei z.B. muss ebenso über ausreichend Personal verfügen wie die Rechtsprechung. Ein gutes Bildungssystem ist die beste Vorbeugung gegen zahlreiche Probleme.

Ist das alles in Gefahr? Haben staatliche Einrichtungen ihr Ansehen verloren? Werden wichtige Regeln und Gesetze nicht mehr durchgesetzt? Was ist sofort not-wendig?

Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr. Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt“.

Schreiben Sie Ihre Meinung, Ihren Kommentar zur Sendung am Sonntag, 6.11., um 9.04 Uhr!

Die Mittelschicht und ihre Diener

jalbers am 25. Oktober 2016 um 13:36

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Wer, abgesehen von einigen Superreichen, „hält sich“ heute noch Personal? Man denkt an Butler und Kammerzofen – und fühlt sich nicht betroffen. Was aber ist mit der „Putzhilfe“, dem Gärtner, dem Lieferservice? Eine Dienstleistungsgesellschaft braucht auch Diener. Das muss nicht problematisch sein, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen.

Droht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft mit rechtlosem Personal, das nur das Allernötigste hat, und reichen „Herrschaften“? Gibt es eine Parallelgesellschaft?

Christoph Bartmann: „Die Rückkehr der Diener. Das neue Bürgertum und sein Personal“.

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Im Rahmen der ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“.

Von neuen und alten Deutschen

jalbers am 17. Oktober 2016 um 08:12

Deutschland ist auf Einwanderung angewiesen, um seine demographischen Lücken zu schließen. Es fragt sich aber, welche Zuwanderer das Land voranbringen, bei wem eine Eingliederung sehr schwierig und kostspielig wird.

Wer sind die „neuen Deutschen“, die zu uns kommen? Werden auch Alteingesessene zu „neuen Deutschen“, wenn sich die Gesellschaft verändert? Wie viel Neuerungen verträgt eine Gesellschaft? Welche Zukunft wollen wir?

Prof. Herfried Münkler / Prof. Marina Münkler: „Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft“.

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Wann schadet Sport?

jalbers am 12. Oktober 2016 um 07:25

bartens_verletzt_verkorkst_verzeizt100_v-sr__169__900Gerade für Kinder und Jugendliche ist Bewegung unverzichtbar, auch für die Entwicklung des Gehirns. Eltern haben deshalb Recht, wenn sie sportliche Aktivität unterstützen. Es fällt aber auf, dass es in Deutschland jährlich 1,5 Millionen Sportunfälle gibt. Sport kann auch zu bleibenden Schäden führen.

Schlägt hier das Leistungsdenken durch, eine Fixierung auf Wettkampf und Höchstleistung? Ist das Training methodische richtig, z.B. was Muskel-Aufbau, Dehnen und Aufwärmen betrifft? Worauf ist besonders bei Kindern zu achten?

Dr. med. Werner Bartens: „Verletzt, verkorkst, verheizt. Wie Sportvereine und Trainer unsere Kinder kaputt machen“.

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Warum laufen Menschen Amok?

jalbers am 5. Oktober 2016 um 06:40

christoph_paulus-das_amok-puzzle100_v-sr__169__900Neben Terror-Anschlägen verbreiten auch Amokläufe ein Klima allgemeiner Angst. Niemand weiß, wo als nächstes etwas passieren wird.

Warum bringt jemand wahllos Leute um – und dann meistens sich selbst? Gibt es frühe Alarmzeichen, die ein Eingreifen ermöglichen? Kann man ein oder mehrere Täter-Profile erstellen? Sind die Täter „verrückt“, ist das Gehirn geschädigt? Ist ihre Psyche gestört, funktionieren soziale Kontakte nicht mehr? Ist das Puzzle so kompliziert, dass sich nichts verallgemeinern lässt?

Dr. Christoph Paulus: „Das Amok-Puzzle. Psychologische Erklärungsansätze und Täterprofile“.

Schreiben Sie Ihren Kommentar, Ihre Meinung zur Sendung am Sonntag, 9.10., um 9.04 Uhr!

 

Ökonomen vor den Problemen: ratlos?

jalbers am 28. September 2016 um 06:35

fada_niessen_entmachtet_die_oekonomen100_v-sr__169__900Ob Wachstum und Umweltschutz, Arbeitslosigkeit oder Finanzpolitik, man hat den Eindruck, dass die herrschenden Wirtschaftswissenschaften überfordert sind.

Sind die Ökonomen durch methodische Mängel (wie eine Fixierung auf mathematische Modelle) und ideologische Vorurteile (ein Ausgehen von den herrschenden Machtverhältnissen) unfähig, grundsätzliche Fragen auch nur zu stellen?

Was bringt ein unvoreingenommener Blick? Sind Veränderungen möglich – und politisch durchsetzbar? Will die Politik überhaupt neue Berater?

Dr. Frank Niessen: „Entmachtet die Ökonomen! Warum die Politik neue Berater braucht“, Tectum-Verlag, 17,95 €.

Schreiben Sie Ihren Kommentar, Ihre Meinung zur Sendung am Sonntag, 2.10., um 9.04 Uhr!

Leben bis zuletzt!

jalbers am 20. September 2016 um 06:48

Um 9.04 Uhr direkt aus dem Restaurant „Oh!lio“ am Marktplatz in Homburg:

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Prof. Dr. Sven Gottschling: „Leben bis zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können“

Wir werden alle älter, und wir hoffen alle, dass wir eines Tages friedlich einschlafen. Leider kommt es nicht immer so: „Wir können nichts mehr für Sie tun!“ – diesen Satz fürchtet jeder Patient. Der Autor Sven Gottschling hält dagegen: „Ich behandele keine Sterbenden, sondern Lebende, die bald sterben werden.“

Was kann die Palliativmedizin heute tun? Kann sie unsere Ängste wenigstens verringern? Welche Mythen über das Sterben sind zu korrigieren?

Schreiben Sie Ihren Kommentar, Ihre Meinung zur Sendung und Veranstaltung am Sonntag, 25.9., um 9.04 Uhr aus Homburg!

 

 

Gibt es grenzenloses Wachstum?

jalbers am 13. September 2016 um 07:35

wachsenfada_september104-html„Wachstum“ ist noch immer das wichtigste Ziel der Wirtschaftspolitik. Es galt schon vor rund 100 Jahren als „gesund“ und „natürlich“, obwohl schon Goethe darauf hingewiesen hatte, dass „die Bäume nicht in den Himmel wachsen“!.

Schon in den 1920er Jahren waren die USA das große Vorbild. Wirtschaftsjournalisten verbreiteten den Glauben an Fortschritt und Wachstum so stark, dass heute ein Leben ohne Wirtschaftswachstum kaum vorstellbar ist. Gibt es wirklich keine anderen Modelle? Was zeigt die Wirtschaftsgeschichte?

Ferdinand Knauß: „Wachstum über alles? Wie der Journalismus zum Sprachrohr der Ökonomen wurde“.

Schreiben Sie Ihren Kommentar, Ihre Meinung zur Sendung am Sonntag, 18.9. um 9.04 Uhr!

Die Briten und der Brexit

jalbers am 6. September 2016 um 06:47

Johann-Guenther_Koenig100~_v-sr__169__900Kaum einer hatte damit gerechnet, dass die Briten wirklich für einen Austritt aus der EU stimmen würden. Warum haben sie es mehrheitlich doch getan?

Haben die „Aussteiger“ Europa für die Fehler ihrer eigenen Regierung verantwortlich gemacht? Führte die neoliberale Politik von Sparen und Privatisieren in die Krise?

Sind nun weitere Absetzmanöver aus der EU zu befürchten? Verlieren noch mehr Bürger das Vertrauen zu „Brüssel“? Gibt es auch positive Folgen des „Brexit“?

Johann-Günther König: „Die spinnen, die Briten. Das Buch zum Brexit“.

Schreiben Sie Ihren Kommentar, Ihre Meinung zur Sendung am Sonntag, 11.9.

um 9.04 Uhr!

 

Was verbirgt sich hinter „Demenz“?

jalbers am 30. August 2016 um 09:55

eptember100~_v-sr__169__900Nicht nur Ältere haben Angst, dass das Gedächtnis nachlässt oder das Gehirn versagt. Auch Jüngere fürchten, dass so etwas ein erstes Anzeichen von Alzheimer sein könnte. Doch oft stecken dahinter Ursachen, die sich – wenn sie rechtzeitig erkannt werden – gut beheben lassen.

Wie können andere Erkrankungen, Medikamente oder Operationen geistige Störungen hervorrufen und so eine Demenz vortäuschen? Warum tun Patienten und ihre Angehörigen gut daran, ihre Ärzte aktiv bei der Suche nach den wahren Gründen zu unterstützen?

Cornelia Stolze zu ihrem Buch „Verdacht Demenz. Fehldiagnosen verhindern, Ursachen klären – und wieder gesund werden“

Schreiben Sie Ihren Beitrag, Ihren Kommentar zur Sendung am Sonntag, 4. September, (letztmals!) um 11.04 Uhr!