Wem gehört die Welt?

Wer ist wohlhabend, wer reich oder super-reich? Diese Fragen sind wichtig, um gerecht besteuern zu können.

Es gibt aber auch Menschen, die über unvorstellbare Summen entscheiden, die ihnen nicht gehören: Ein Vermögensverwalter wie BlackRock verfügt über Billionen (genauer: fast 5tausend Milliarden!). Das entspricht dem Anderthalbfachen der gesamten Wirtschaftsleistung des Exportweltmeisters Deutschland.

Wie kann man so viel Macht kontrollieren? Haben sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ Recht, wenn sie von einer geheimen Weltregierung sprechen? Ist alles so eng verflochten, dass von „Marktwirtschaft“ keine Rede mehr sein kann?

Hans-Jürgen Jakobs: „Wem gehört die Welt? Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus“.

Schreiben Sie Ihre Meinung, Ihren Kommentar zur Sendung am Sonntag, 29.1., um 9.04 Uhr!

52 Kommentare zu “Wem gehört die Welt?”

  1. Erna

    Bei wem sind eigentlich alle Staaten dieser Welt mit rund 32 Billionen Dollar verschuldet? Und wäre nicht mal ein Schuldenschnitt auf dieser Ebene längst überfällig. 80% aller Steuereinnahmen sind einzig zur Schuldentilgung dieser nicht mehr rückzahlbaren astronomischen Summe vorgesehen.
    Wer ist also der Gläubiger? Wem gehört die Welt?
    youtube.com/watch?v=zdV6Lw4S-IU

  2. Wadimy

    @ Erna
    Selbst wenn die sog. „Schuldenbremse“ tatsächlich funktionieren würde, es also es keine staatliche Neuverschuldung mehr gäbe (was nicht der Fall sein wird), werden selbstverständlich die einen erheblichen Teil des Staatshaushalts verschlingenden Zinsen und Zinseszinsen dringend notwendige staatliche Investitionen und somit den staatlichen Handlungsspielraum immer mehr einschränken. Und da die Staatsschulden nie zurückgezahlt werden können (was im Grunde auch nicht vorgesehen ist), ist ein System von auf Pump finanzierten Staatsausgaben notwendigerweise ein zeitlich begrenztes; es ist geradezu darauf programmiert, früher oder später zu kollabieren.

    Einen „Schuldenschnitt“ wird es hier nicht geben, zumindest nicht in dem Sinne, dass die Gläubigerbanken sich gemeinwohlnützig verhielten. Wer die Augen nicht vor der Realität verschließt, weiß, wer letztlich die Zeche wird zahlen müssen.

  3. Erna

    Die einfache Frage an den Autor lautet immer noch, wem gehören diese Banken, bei denen diese Welt verschuldet ist? Die FED zum Beispiel ist eine Aktiengesellschaft. Wem gehörten über 50% der Aktien dieser Aktiengesellschaft, und wer hat somit dort das alleinige Sagen?
    Es handelt sich dabei um keine staatliche Institution.
    youtu.be/5lNxhckGdbU?t=2108

  4. Magdalena

    Es geht in diesem Buch wohl auch um die Vermögensverwaltungen, die eigentlich Finanzportfolio-Verwaltungen heißen.
    Das sind vor allem Zahlen auf Papier gedruckt oder im Computer ausgewiesene Summen. Mit diesen wird gezockt, um sie zu sichern oder zu vermehren.

    Die Institutionelle Vermögensverwaltung wird in der Wiki mit einigen Teilnehmern angegeben, in der Führung durch BlackRock USA mit 4324 Milliarden USD, allerdings Werte aus 2013
    Die Private Vermögensverwaltung wird dort als Nummer 1 von UBS Wealth Management Schweiz, mit 2035 Milliarden USD angeführt, Wert von 2014. – Gleichzeitig druckt die EZB wöchentlich oder monatlich weitere Milliarden, kein Wunder.

    Welch eine riesige Illusion, durch Geld die Welt zu besitzen, oder über sie verfügen zu können. Eine Scheinmacht, ob nun aus Banken oder Schattenbanken bestehend, sie sind beschäftigt! Allein die Bewegungen des Geldflusses zu überwachen ist eine ungeheure Arbeit. Es ist eher eine Unmöglichkeit aus meiner Sicht.

    Können denn von virtuellen Geldern überhaupt Steuern erhoben werden, und wer erhebt sie dann?

  5. DAS

    Die Welt? Genauer müsste es wohl Erde heißen. Eigentum ist normal. Auch Tiere verteidigen etwa ihre Beute, ihren Fang, ihre Ernte usw. Letztlich geht es um die Machtfrage. Diese machen die Menschen unter sich aus. Die jetzige Wirtschaftsordnung ist also menschengemacht.
    Ganz offensichtlich ist die jetzige Verteilung ungleich. Damit verbunden ist auch eine entsprechende ungleiche und meistens schädliche Nutzung von Luft, Boden, Wasser usw. Dadurch sind unsere Lebensbedingungen betroffen und gefährdet. Die Menschen in ihrer Gesamtheit müssten im eigenen Interesse dafür sorgen, dass dies vermieden wird. Sie müssten dazu dafür sorgen, dass andere nicht so mächtig werden können und ihnen schaden oder sie gar umbringen. Sie müssten eine entsprechende Ethik auf der Erde durchsetzen. Dadurch sollte ein für alle richtiges Verhalten erreicht werden. Dann wären auch reiche Menschen akzeptabel. Solange es diese aber kaum oder gar nicht gibt – siehe Trump – muss der Reichtum auf eine ungefährliche Größe begrenzt und kontrolliert werden. Reiche können etwa bestechen, sich einen Gewaltapparat aufbauen und damit eine demokratisch verfasste und stabile Ordnung aushebeln. Dies ist weltweit zu beobachten und gefährdet letztlich sogar die Menschheit.
    Über diese Zusammenhänge habe ich in meinem Buch, das ich auf ueberleben-wir.de vorstelle, geschrieben.

  6. Wadimy

    @ DAS
    100-prozentige Zustimmung.
    Leider scheitern Versuche zur Änderung der Situation an menschlicher Unzulänglichkeit, v.a. an der vom Wesen her stets irrationalen Raffgier. Irrationalität besteht (neben Mangel an Mitmenschlichkeit) in besonderem Maße dort, wo Super-Reiche, die im Falle des Verzichts auf einen Teil ihrer Reichtümer zugunsten Bedürftiger nicht die geringste Einbuße an Lebensqualität hinnehmen müssten, trotzdem nicht bereit sind zu teilen.

  7. Roland Kuntz

    @ Wadimy
    Jetzt müssen Sie aber auch sagen, dass dieses ganze System ohne Schulden nicht funktioniert. Und dass Schuldner dringend gesucht werden, zeigen die niedrigen Zinsen.
    Deutschland war so „clever“ dem Ausland die Schuldnerposition zuzuschreiben. Das kann man seit Jahren in jedem Bundeshaushaltsplan sehen. Jetzt mögen die Partner aber nicht mehr. Wir haben es ja auch zudem geschafft, sie als unseriös zu beschimpfen. Wie dem auch sei, das findet jetzt sein Ende.

    Somit muss Deutschland selbst diese Position (wieder) übernehmen. Die privaten Haushalte sind seit Jahrzehnten Nettosparer, sie entziehen dem Kreislauf Geld. Deshalb muss jemand gefunden werden, der dieses Geld nimmt und investiert. Üblicherweise sind dies die Unternehmen; aber auch sie sind Nettosparer. Es bleibt also nur der Staat als Schuldner übrig, oder er findet einen Weg, die Unternehmen wieder in diese Position zu bringen.
    Und dass es genügend Bereiche gibt, in denen investiert werden muss, haben wir ja schon des öfteren festgestellt. Die Konditionen sind zudem günstig, also gibt es eigentlich auch kein Problem. Was hier lähmt, ist einzig und allein die Schuldenbremse, und die gehört abgeschafft.

    Es ist unstrittig, dass es z.B. für Griechenland einen Schuldenschnitt geben muss, weil das Land seine Schulden niemals zurückzahlen kann. Das sieht der IWF schon länger so, Deutschland ist als Gläubiger aber nicht dazu bereit.

  8. Wadimy

    @ Roland Kuntz
    Selbstverständlich ist dieses System auf Schulden aufgebaut. Ebenso zu diesem System gehörig ist sein Kollaps, der spätestens dann erfolgen muss, wenn staatliche Handlungsfähigkeit infolge exorbitanter Zinszahlungen an ihre Grenzen gelangt.

    Was die sog. Schuldenbremse angeht: Sie ist in diesem System m.E. widersinnig – und es wird Wege geben, sie zu umgehen.

    Ein Schuldenschnitt für Griechenland wäre zwar dringend geboten, aber keine Lösung, weil wir in einigen Jahren wohl wieder die gleiche Situation hätten wie zur Zeit. Die eigentliche Lösung liegt außerhalb dessen, was unsere Politiker, v.a. die in Brüssel, gegenwärtig zu denken wagen. Aber sie wird über kurz oder klang kommen.

  9. Roland Kuntz

    Das Geschäftsgebaren von Blackrock und Co wird von der deutschen Politik auch noch unterstützt. Diese hat die Gewinne, die bei der Veräußerung von Unternehmen entstehen, seit Anfang 2002 steuerfrei gestellt. Das ist ein riesengroßer Skandal.

  10. Wadimy

    Mein Resümee:
    Längst sind die Volksvertreter, auch die in den Parlamenten der EU-Staaten und in Brüssel – nicht zuletzt dank erfolgreicher Lobbyarbeit von Großkonzernen – zu großen Teilen nicht mehr eigentlich Vertreter des Volkes, sondern haben vor der Macht des Geldes bzw. derer, die das Geld als Machtmittel einsetzen, längst kapituliert. Wir steuern global unter Regentschaft von Raffgier und Neo-Darwinismus auf den Abgrund zu.

  11. Roland Kuntz

    Wenn es um den Begriff Deregulierung geht, dann sollte den Deutschen der Name Steinbrück einfallen. Einer ernsthaften Regulierung nach der Krise hat sich die Kanzlerin aber auch entgegengestellt.
    Und wieder geht es um Steuersenkungen, wenn man nach England und in die USA sieht. Das wird die Probleme nur verschärfen.
    Der Herr Müntefering steht für den Sozialabbau. Interessant ist, dass die Trierer SPD ihn für die Oswald-von-Nell-Breuning-Medaille vorgeschlagen hat. Er hat sie dann auch bekommen. Jetzt kann man natürlich sagen, dass beide Männer Sozialreformer sind.

    Am Schluss kommt der Autor aber mächtig ins Schwimmen: Schäuble führt keinen heldenhaften Kampf. Der Mann ist unfähig und ein Teil des Problems. Er besteht ja weiterhin auf diese gescheiterte Austeritätspolitik und weigert sich in Deutschland entsprechend zu investieren.
    Das Wirtschaftswachstum in Deutschland im vergangenen Jahr wurde durch niedrige Zinsen, einen günstigen Ölpreis und auch die Investitionen ermöglicht, die für die Flüchtlingen gemacht werden mussten. Es war also ein Wachstum von „außen“. Eine intelligente Wirtschaftspolitik im Innern gab es nicht.

    Und siehe da, in Portugal ist es besser geworden. Mit einer Abwendung von der Austerität. Das darf es ja eigentlich gar nicht geben.
    Und Draghi versucht gezwungenermaßen mit niedrigen Zinsen Investitionen anzuregen. Mehr kann er nicht tun.

    Diese ganze Konzentration von Geld und Macht wurde natürlich auch dadurch ermöglicht, dass Arbeit billig gemacht wurde. Hätten wir angemessene Löhne und Renten, dann gäbe es diese einseitige Ansammlung nicht. Wozu wurde also jahrelang verzichtet? Das war eindeutig kontraproduktiv. Da hat man ganz einfach vergessen, wie dieses System funktioniert: Es nutzt nichts etwas günstig zu produzieren, es muss auch gekauft werden können.

    Wenn man das Thema Machtkonzentration nochmal anderweitig nachlesen will, dann empfehle ich Werner Rügemer „Die neuen Mächtigen“

  12. Astrid Guzman

    Wenn die Frauen die Welt nicht regieren, dann mal das Geld. Zum Beispiel, die US-Notenbankchefin Janet Yellen hat den Dollar verstärkt, dabei die Zinsen und in Folge die Schulden. Meine Frage an den Autor ist: wie viele und weklche Notenbanken auf die Welt gibt und nach welche Mechanismus reguliert werden? Ist der Autor der Mainug, dass die Welt zu den Notenbanken gehort?

  13. Thomas Backes

    Das Problem liegt auch darin, dass jene, die die Vermögen besitzen, ihr Vermögen Verwalter lassen durch Blackrock und co. Diese haben allein das Ziel, gerade jenes Vermögen zu vermehren. Dabei zählt allein die Geldvermehrung. Die Reichen entziehen sich damit ihrer Verantwortung. Leider kennt Geld keine Moral, Ethik und Anstand und die Finanzverwalter auch nicht. Der Kapitalismus ist von der Leine gelassen und kaum noch aufzuhalten.
    Leider sind unsere regierenden Politiker zu sehr involviert in diesen Spiel und daher weder willens noch in der Lage diesem Wahnsinn entgegenzuwirken. Was zu einer Aushöhlung der Demokratie geführt hat. Das Kapital diktiert die Politik nicht mehr das Volk.
    Ein Anfang wäre eine Vermögenssteuer und Transaktionssteuer und man sollte auch darüber nachdenken, ob nicht die EZB unter die Kontrolle des Volkes gebracht wird. Wenn Geld die Welt regiert, muss dann nicht das Volk das Geld regieren?

  14. Wadimy

    Um Missverständnisse zu vermeiden (der Begriff „Neodarwinismus“ wurde und wird noch in einem anderen Sinne verwendet): „Neo-Darwinismus“ meint in diesem Falle sowohl ein Aufleben als auch eine spezielle Variante des Sozialdarwinismus.

  15. Ferdinand Peters

    Sehr geehrte Kommentatoren bis zum Zeitpunkt 29.1.2017 10:00 Uhr.

    Ihre Gedanken im Vorfeld und die spannende Diskussion heute morgen in der Sendung werden sich lohnen.
    Mit Ihrer europweit gültigen IBAN-Nummer haben Sie bereits die Eintrittskarte für die neue Welt.

    Es gibt nur eine reale Wirtschaft auf der Erde, die bewertet werden kann.
    Die virtuelle Welt der Finanzindustrie , die momentan noch Ihre Ansprüche aus der realen Wirtschaft ableitet, wird sich in Kürze in Luft auflösen.

    Es ist mathematischer Unsinn, das für einen Aufwand von 76 Billionen US-Dollar pro Jahr, 260 Billionen US-Dollar in irgendwelchen Aktenschränken oder Festplatten existieren.

    Mir fällt da immer wieder das anschauliche Beispiel von einem deutschen Politiker ein:

    wenn eine 4-spännige Kutsche mit voller Fahrt in eine Sackgasse abbiegt, macht es keinen Sinn dem Kutscher hinterher zurufen.
    Das einzige was bleibt, ist die Möglichkeit sich einen sicheren Platz zu suchen, wenn man an dem Wendemanöver beiwohnen will.

    Gott sei Dank gibt es jedoch interessantere Dinge, sich die Zeit zu vertreiben.

    Mit herzlichem Glückauf

    PS: und wenn es dann so kommt, gilt der Spruch:“Der Erfolg hat viele Väter“

  16. Thomas Backes

    Der Autor schlägt eine Diskussion über dieses Thema vor. Wobei dieses Thema doch recht komplex ist. Ich gehe davon aus, dass die meisten Politiker bei einem derart komplexen Thema schnell kapitulieren.
    Daher mehr Geld für Bildung und Schulen, damit das Volk überhaupt in die Lage versetzt wird, diese Themen auch zu verstehen.
    Mehr Bildung für das Volk bedeutet dann, aber wohl weniger Stimmen für die SPD.

  17. DAS

    Insgesamt ein sehr beschlagener Autor und eine gute Sendung. Wenn wir unseren Blick jedoch erheben würden könnten wir sehen, dass das gesamte System menschengemacht ist. Ohne Menschen gäbe es das nicht. Also könnten die Menschen dies auch ändern. Dies ist nur kurz angeklungen. Wir müssten uns dazu – etwa über Bildung – in die Lage versetzen , mit entscheiden zu können und zu wollen. Dies ist ein Problem der menschlichen Psyche, das nicht hinter den „Sachfragen“ zurückstehen darf und mit gesehen werden muss. Immerhin sind auch alle Mogule, Manager usw. auch Menschen.
    @ Roland Kuntz: Aber Schulden müssen auch zurück gezahlt werden; Ein alter ethischer Grundsatz. Denn warum sollte ich Ihnen Geld leihen wenn ich weiß, dass ich es nicht zurück bekomme? Nur so kann dieses System funktionieren. Wenn mit Schuldenmachen jedoch unsere Lebensbedingungen zerstört werden ist es

  18. Wadimy

    @ Roland Kuntz
    Der Ausspruch des Autors vom „heldenhafte Kampf“ Wolfgang Schäubles hätte nur Sinn gehabt, wenn er, was aber keineswegs der Fall war, ironisch gemeint gewesen wäre.

  19. Helmut K.

    Was Erna fragt, würde mich auch interessieren. Bei Arte bekommt man dazu gelegentlich einige Informationen. In dem Film „Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt“ wurde das Thema sehr gut dargestellt. youtube.com/watch?v=pbCWfvn0mLU
    Wir dürfen uns keine großen Hoffnungen machen oder glauben es würde sich an der derzeitigen Situation was ändern. Auf Politik dürfen wir nicht hoffen.
    Vor längerer Zeit habe ich mal gelesen, daß einer der einflußreichsten Spekulanten (Soros?) den Spruch von Winston Churchill „Democracy is the worst form of government except for all those others that have been tried“ umgedeutet hat in : „Die Demokratie ist von allen Staatsformen diejenige, die dem Kapital am wenigsten Probleme bereitet. Diktatoren sind unsichere Kandidaten, aber Politiker kann man kaufen.“
    Ich denke es hat auch nicht viel Sinn auf bessere Bildung zu hoffen, denn unser Problem auf diesem wunderbaren Planeten ist nicht die Dummheit der Massen und den daraus konstruierten/vertrumpten „Populisten“ sondern seit Jahrhunderten (Jahrtausenden?) das Versagen der Eliten.
    Was bleibt ist ein gewisser Fatalismus.
    Vielleicht wird alles gut, wenn alle Menschen mit dem Großhirn denken, falls wir uns bis dahin noch nicht vernichtet haben.

  20. Wadimy

    @ Helmut K.
    „…denn unser Problem auf diesem wunderbaren Planeten ist nicht die Dummheit der Massen und den daraus konstruierten/vertrumpten „Populisten“ sondern seit Jahrhunderten (Jahrtausenden?) das Versagen der Eliten.“

    Warum eine Hälfte der Ursachen ausblenden?
    Was die sog. Eliten (die im ursprünglichen Wortsinne größtenteils gar keine sind) anrichten, wird doch erst in Kombination mit der Dummheit, aber auch Bequemlichkeit der Massen überhaupt erst möglich.

  21. Magdalena

    Die Monotonie der Finanzwirtschaft scheint bereits ein Umorientieren zu bewirken. Es werden die Zusammenschlüsse von Firmen, die weltweite Realwirtschaft in neue Blasen stürzen und alles verteuern, immer öfter getätigt.

    Ich bin der Ansicht, dass die Aussage zu Herrn Schäuble einen Lichtblick ermöglicht. Denn wenn die ganze Geldanhäufung eigentlich auf den gerne gemachten Schulden besteht, dann sollte wirklich gespart werden. Bevor es weitere Darlehen zu geringen Zinsen auch für Privatleute gibt, ist ein Schöpfen aus den Spargeldern in der „Kaffeedose“, eine solide Angelegenheit.

    Außerdem glaube ich, dass Deutschland wohl prima dran ist, da das Trump-Imperium durch die Bank of China und die Deutsche Bank verwaltet wird. Der amerikanische Präsident hat seine Geschäfte den Chinesen und den Deutschen überlassen, das sagt doch einiges!

    Eine weltweite Börsenaufsicht hat der Autor genannt, wer sollte diese leiten? Wenn ich an die Ausführungen zum Direktor von BlackRock denke, der den Instituten und Staaten Gewinne versprach, die er nun nicht mehr so leicht erzielen kann, finde ich dies schwierig. Allen Ernstes dachte ich da an Außerirdische, denn neutrale Leute, die nicht mit Geld involviert sind, gibt es auf der Erde kaum. Fast alle sind irgendwo „Sklaven“ durch die Gelder.

    Die Sendung zu diesem verwickelten Thema, war sehr informativ und auch klar vorgetragen. Meine Meinung.

  22. Hans Trescher

    Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.

  23. Peter Bartens

    Das System, welches das Geld verwaltet, ist auch das System, das an einer Weltregierung arbeitet. Es sucht die Kontrolle über die Bevölkerung, wo immer dieses möglich ist. Sie nennen dieses: Verwaltung von Human Ressources. Die amerikanischen Gerichte zum Beispiel sind alle im Besitz der Vereinigten Staaten Co., einer privaten Firma, und auch die öffentlichen Medien, Fernsehen, Radio, Zeitungen, usw., befinden sich in deren Hand.
    Die amerikanische Gesellschaft wird also nicht vom Staat, sondern vom Geld regiert. Ohne das Geld funktioniert kein Staat.

  24. Roland Kuntz

    @DAS
    „Aber Schulden müssen auch zurück gezahlt werden“ – meinen sie wirklich? Deutschland spielt seit Jahren den großen Gläubiger gegenüber dem Ausland. Fragen Sie doch mal die deutschen Politiker warum diese der Meinung sind, dass das sinnvoll ist.
    Für das Risiko, mir Ihr Geld zu leihen, bekommen Sie ja auch Zinsen. Je höher das Risiko, umso mehr Zinsen normalerweise. Wir haben in Griechenland wunderschöne Zinsen kassiert.
    Was machen Sie denn mit Ihrem Geld, wenn ich es nicht nehme?
    Das Spiel ist so gedacht, dass es nicht zu riesigen Ungleichgewichten kommen sollte, die Bilanz sollte auf längere Sicht hin ausgeglichen sein.

  25. Roland Kuntz

    @ Wadimy
    Ich bin nicht überzeugt davon, dass es in einer Schuldenspirale enden muss. Es gibt Beispiele für Länder, die über Jahre hinweg hohe Schulden hatten und dafür niedrige Schuldzinsen zahlen mussten. In Japan war es so.
    Wenn natürlich Deutschland die Weltpolitik bestimmen sollte, hätte ich so meine Zweifel. Wir würden dann bis in alle Ewigkeit die Gläubigerrolle einnehmen, anderen Ländern wäre die Schuldnerrolle zugedacht. So ist das Spiel aber nicht gedacht. Deutschland muss den Schuldnerländern die Möglichkeit geben ihre Schulden zurückzuzahlen, indem es selber einmal die Schuldnerposition einnimmt. Aber das verstehen die deutschen Politiker schon nicht.
    Und dann haben wir einen ganz wichtigen Begriff vergessen, der auch sonst immer gerne unter den Tisch gekehrt wird – Vermögen.

  26. Roland Kuntz

    @DAS
    Um es nicht zu vergessen: Sie, also in diesem Fall Deutschland, produzieren seit Jahren deutlich mehr als Sie konsumieren. Damit leben Sie unter Ihren Verhältnissen, das wirft die Frage auf, wie es bei Ihnen mit den Löhnen bestellt ist.
    Sie brauchen also mich, das Ausland, um Ihre Waren abzusetzen. Mit dieser Strategie machen Sie mich aber zum Schuldner. Sie belasten meinen Arbeitsmarkt, Sie treiben mir die Arbeitslosigkeit hoch.

  27. Roland Kuntz

    Nachtrag zum Thema Gläubiger und Schuldner oder Überschüsse und Defizite, und den Strafzöllen Trumps gegen den ständigen Falschspieler Deutschland
    GATT – Allgemeines Zoll und Handelsabkommen

    Auszüge aus dem Artikel „Deutschland droht ein Währungskrieg“ von Sebastian Müller und Heiner Flassbeck:

    „Aus dem Artikel XII des GATT-Abkommens von 1947 wird ersichtlich, dass die großen Außenhandelsüberschüsse Deutschlands illegal sind“:
    (… jede Vertragspartei kann, um ihre externe finanzielle Position und ihre Zahlungsbilanz zu sichern, die Menge der Importe begrenzen… Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei der Ausübung ihrer innerstaatlichen Politiken die Notwendigkeit, das Gleichgewicht in ihrer Zahlungsbilanz dauerhaft zu sichern und zu berücksichtigen und eine unwirtschaftliche Beschäftigung der wirtschaftlichen Ressourcen zu vermeiden. Sie erkennen an, dass es zur Erreichung dieser Ziele wünschenswert ist, so weit wie möglich Maßnahmen zu ergreifen, die den internationalen Handel stärken statt ihn zu schwächen.)

    „Deutschland müsste laut dem Abkommen also eigene Maßnahmen ergreifen, um für einen Handelsausgleich zu sorgen. Dabei sollte es vor allem den Import ausländischer Waren fördern, weil das den Handel insgesamt stärkt und nicht bremst. Wohlgemerkt, das ist ein Auszug aus einem Vertrag, den Deutschland unterschrieben hat und auf dessen strikte Einhaltung es bei anderen Ländern und bei den USA stets pocht.“

  28. Hans-Michael Schneider

    Wieder ein schönes Buch, in dem Alles genauestens beschrieben ist, was falsch läuft. Leider wird kaum etwas darüber gesagt, wie es richtig laufen könnte.
    Meiner Meinung nach würde allen Menschen zu in etwa gleichen Teilen die Welt gehören, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe als Alternative zur jetzigen, kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Siehe Jörg Gastmann, das Bandbreitenmodell.

  29. Erna

    Das ganze Thema Geld und Macht hier auch mal aus einer spirituellen Sichtweise betrachtet: Nur für die wenigen, die dafür offen sind natürlich. 🙂
    http://www.klang-weg.de/adamu-umfassende-politische-lagebesprechung/

  30. Wadimy

    Zumindest schadet es nichts, sich ab und zu die eigene private oder gesellschaftliche Situation klarzumachen. Und in Bezug auf letztere muss man – ein Mindestmaß an Ehrlichkeit und Grundsätzlichkeit vorausgesetzt – feststellen, dass wir, ausgehend von Kants Beschreibung der Aufklärung als „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ uns – unter maßgeblichem Einfluss verdummender Medien und eines eklatanten Fehlens tatsächlicher Bildung, auch Herzensbildung – auf einen Zustand zubewegen, der mit dem zur Zeit VOR DER AUFKLÄRUNG vergleichbar ist.

  31. Roland Kuntz

    @DAS
    Um das Thema abzuschließen; versuchen Sie doch mal folgendes nachzuvollziehen:
    Deutschland war schon vor Beginn der Union ein großer Exporteur, die Länder hatten aber eigene Währungen. Wenn wir es also zu toll getrieben haben, hat Italien die Lira abgewertet und unsere Exporte wurden teurer.

    Dann gab es eine gemeinsame Währung, aber auch ein paar Spielregeln. Das Defizit wurde auf 4% beschränkt, die Überschüsse auf 6% (durch den Einfluss Deutschlands, da können Sie auch die geplante Marschrichtung sehen). Diese Vereinbarung verletzt Deutschland seit Jahren. Wir waren schon über der 8% Marke. Gab es irgendwelche Sanktionen gegen Deutschland?
    Dann gibt es dieses vereinbarte Inflationsziel von 2%, das Deutschland massiv unterlaufen hat. Konsequenzen?
    Wir hätten also die Löhne wie folgt anpassen müssen:
    Produktivitätszuwachs plus eben diese 2%.

    Aber Deutschland hat seine Produkte künstlich verbilligt, indem es die Löhne zurückgehalten hat. Dadurch hat es massiv den Export angefacht. Zum Schaden der Nachbarn und übrigens auch zum Schaden der eigenen Volkswirtschaft.

    Sie können auch gerne mal in den geplanten Bundeshaushalt von 2016 sehen. Dort haben wir (wieder) eine gigantische Verschuldung des Auslands (Außenbeitrag) eingeplant. Da wurden mehr als 200 Milliarden Euro kalkuliert.
    Wir können also ohne eine extreme Verschuldung des Auslands überhaupt nicht existieren. Und wenn das so ist, dann kann man die Schuldner, die man braucht eben nicht als unseriös beschimpfen.

  32. DAS

    @Roland Kuntz: Da stimme ich Ihnen ja zu. Ich interpretiere diese Politik aber auch als Versagen des „Normalbürgers „, der sich um so etwas nicht kümmert und dennoch immer wieder z.B. Schwarz-Rot wählt.
    Aber bei meinem Hinweis ging es doch um die Rückzahlung von Schulden.

  33. Magdalena

    Hans-Jürgen Jakobs hat deutlich gesagt, dass die gesamte Finanzwirtschaft auf Schulden beruht.
    Somit würde
    1. ein Schuldenschnitt etwas bewirken, und
    2. ein Rückzahlungszwang etwas zum Stoppen bringen.

    Wie jedoch dies im Zusammenwirken mit der Realwirtschaft gesehen wird, ist für mich immer noch undurchsichtig.
    Ich bin äußerst beeindruckt von der hier geführten Diskusion!

  34. Erna

    „Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“ (Henry Ford, 1 863-1947)
    Das ganze Thema wird absichtlich bis zur Unkenntlichkeit vernebelt.
    Mein obiger Link läßt tiefer schauen, wer denn möchte.
    Keine Partei greift dieses entscheidende Thema wirklich auf.
    Bis auf „Die neue Mitte“. Aber ich lege meine Stimme schon lange nicht mehr in eine Urne. Ich arbeite lieber an meiner eigenen Entwicklung. 🙂

  35. Wadimy

    @ DAS
    Wie wenig seriös Politik seit Jahrzehnten agiert, zeigt sich daran, dass das Prinzip der Rückzahlung von Schulden, eine pure Selbstverständlichkeit unter seriösen Geschäftspartnern, da, wo es um Staatsschulden geht, außer Kraft gesetzt ist.

    Hier jetzt noch umzuschwenken, dürfte kaum noch möglich sein; der point of no return ist längst überschritten.

  36. Roland Kuntz

    @DAS
    Was die Rückzahlung von Schulden anbetrifft: Mit Beginn der Union hat sich nicht nur die Exportwirtschaft die Hände gerieben sondern auch die Banken. Wir haben den Partnern Geld geliehen, damit sie unsere Ware kaufen konnten. Das ist die Grundlage für dieses Schuldner/Gläubigerverhältnis.
    Und schon damals wurde eiskalt einkalkuliert, dass der deutsche Steuerzahler haften würde, wenn Schulden nicht zurückgezahlt werden. So ist das bis heute.

    Wenn der kleine Laden an der Ecke überschuldet ist und pleitegeht, dann interessiert das niemanden. Wenn der Schaden aber groß genug ist, dann muss der Staat wieder handeln.
    Es wäre mal interessant eine Aufstellung zu sehen, wie viele Schulden bisher nicht gezahlt worden sind. Brutaler gesagt: Wir haben einen Teil unserer produzierten Waren und Dienstleistungen schlichtweg verschenkt. Das ist halt das Risiko das der Exportweltmeister, besser Gläubigerweltmeister, eingeht.

    Es ist übrigens interessant, was der Gläubiger Deutschland getan hat, als Griechenland Probleme bekam. Jetzt wäre auch eine Art „gesunder Egoismus“ zu erwarten gewesen. Er hat aber seinem Partner nicht geholfen, er hat ihm den Hals zugedrückt. Dummheit oder Kalkulation?

    Es wurden wie immer Strukturreformen angemahnt. In Griechenland hat die Binnenwirtschaft aber einen Anteil von 75% an der Gesamtwirtschaft. Was glauben Sie, was passiert, wenn man jetzt Löhne und Renten senkt?
    Dann musste man natürlich noch von jetzt auf gleich das Tafelsilber verkaufen, also privatisieren. Was glauben Sie, was passiert, wenn jemand sein Eigentum verkaufen muss, auf dessen Stirn „brauche dringend Geld“ geschrieben steht? Die Sachen gingen natürlich massiv unter Wert über den Tresen.
    Es musste um jeden Preis an den neoliberalen Vorstellungen festgehalten werden, obwohl klar war, dass das Konzept völlig unsinnig ist. Aber wie gesagt, der deutsche Steuerzahler haftet für den Ausfall der Schulden.

  37. Roland Kuntz

    Und weil ich ein übler Bösewicht bin und es mir eh nicht verkneifen kann:
    Die FAZ hat am 31.01. formuliert „Merkel kontert Kritik von Trumps Wirtschaftsberatern“
    Der Vorwurf war, dass „sich Deutschland durch den Euro unfaire Handelsvorteile verschaffe“.
    Merkel gibt doch tatsächlich zur Antwort „Deutschland ist ein Land, das immer dafür geworben hat, dass die Europäische Zentralbank eine unabhängige Politik macht, so wie das auch die Bundesbank gemacht hat, als es noch keinen Euro gab“.
    Und „Deshalb werden wir auf das Verhalten der EZB auch keinen Einfluss nehmen. Deshalb kann ich auch an der Situation, wie sie ist, und will ich auch gar nichts ändern.“

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Merkel versteht überhaupt nicht, worum es geht und gibt eine völlig unsinnige Antwort. Sie hätte auch sagen können, wir schreiben jetzt das Jahr 2017.
    Und die Sache fällt natürlich ein Stück weit auch auf die FAZ zurück, aber deren „Expertise“, was wirtschaftliche Zusammenhänge betrifft, ist ja bekannt. Dadurch, dass man das Wort „kontert“ verwendet hat, wird dies wieder einmal bestätigt.
    Sie hätten titeln können „antwortet auf“. Unter einem Konter versteht man etwas anderes.

    Und es ist schlicht so, wie jemand auf den NDS formuliert hat „das Ausmaß der Ahnungslosigkeit dieser Kanzlerin ist erschütternd.“

  38. Wadimy

    Ein Exportüberschuss wird ab einer gewissen Größe, was den eigenen Wohlstand betrifft, kontraproduktiv, da wir dann einen Teil dessen, was bei uns erwirtschaftet wird, buchstäblich verschenken.

    Zu unserer Kanzlerin werden sich künftige Historiker äußern. Und das mildeste Urteil dürfte dann, wenn es von auch nur einigermaßen kompetenten Leuten abgeben werden wird, lauten, dass diese Frau von fast allen Seiten maßlos überschätzt worden ist.

  39. Erna

    Wer die Macht hat, die öffentliche Meinung zu kontrollieren, glaubte bisher, die Welt zu besitzen. Aber die Menschen lernen nun immer mehr, für sich selber zu denken und wachen auf. Und nichts ist mächtiger als ein erwachter Geist.
    https://www.youtube.com/watch?v=j98QBCuvOVg

  40. Hans Trescher

    @Roland Kuntz
    Hervoragende Beiträge von Ihnen. Sie haben den vollen Durchblick, meine Gratulation. Ich kann Sie nur ermuntern, weiterzumachen und Ihre gute durchdachten Gedanken weiter zu veröffentlichen.

    … „das Ausmaß der Ahnungslosigkeit dieser Kanzlerin ist erschütternd“…

    Diese Aussage ist grundlegend falsch. Frau Merkel versteht das alles. Aber sie ist eine anweisungsgebundene Geschäftsführerin einer NGO, also einer Verwaltungsorganisation namens Bundesrepublik Deutschland. Dazu Prof. Carlo Schmidt beim Parlamentarischen Rat 1948: „Die BRD ist kein Staat, es ist ein Firmenkonstrukt zur Verwaltung des Personals zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung innerhalb eines besetzten Gebietes. Es war nie die Absicht einen Staat zu errichten.“ Der große Coup gegen die Interessen der Bürger der Bundesrepublik Deutschland geschah mit den 2+4 Verträgen und den dazugehörigen Geheimverträgen mit den Alliierten. Wer möchte, kann sich einmal selbst mit den Hintergründen beschäftigen. Da wurde u.a. festgelegt, daß die BRD niemals Friedensverträge unterzeichnen wird und bei der UN auf unabsehbare Zeit als Feindstaat registriert bleiben wird: https://www.welt.de/kultur/history/article109374718/Deutschland-Feindstaat-der-Vereinten-Nationen.html
    In Folge dieser 2+4 Verträge wurden alle Städte und Gemeinden ab 2007 privatisiert und müssen eine Doppik-Buchhaltung durchführen. Alle Städte und Gemeinden werden in einem UPIK-Register für Firmeneinträge geführt (kann man googeln) in welches nur Firmen aufgenommen werden können. Dies war der beabsichtigte Einstieg in die völlige Verschuldung und Überschuldung ALLER Städte und Gemeinden. Was wird bald daraus folgen: Die völlige Enteignung aller Bürger, vor allem über den Grundbesitz.

  41. Wadimy

    @ Hans Trescher
    Hält sich unsere Kanzlerin tatsächlich immer an „Weisungen“, verfassungsmäßige Vorgaben eingeschlossen? Sind ihre „Spezialität“ nicht gerade autokratische Beschlüsse, selbst dort, wo ein Parlamentsbeschluss zwingend notwendig wäre? Erinnern Sie sich etwa noch daran, wie sie nach der Katastrophe von Fukushima – ohne vorherigen Parlamentsbeschluss ersteht sich – in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor der Presse ihren Beschluss zum Atomausstieg bekannt gab?

  42. Josef Becker

    Achtung Satire aus dem Postillon: Bagdad, Sanaa, Mogadischu (dpo) – Handelt es sich um eine Retourkutsche? Unmittelbar nach dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Staatsangehörige aus sieben Ländern mit vornehmlich muslimischer Bevölkerung haben die ersten betroffenen Staaten reagiert. So verhängten unter anderem Syrien, Somalia, Jemen, der Irak und Libyen mit sofortiger Wirkung einen Einreisestopp für US-amerikanische Drohnen.
    „Drohnen des Typs Predator, Reaper, Raven, Wasp, Global Hawk, T-Hawk, Shadow und Gray Eagle dürfen vorerst 30 Tage lang nicht mehr einreisen“, so ein Sprecher des somalischen Außenministeriums. „Danach sehen wir weiter.“
    Zuvor hatte eine Analyse ergeben, dass mörderische Drohnen, die im Irak, in Libyen, Syrien, Jemen und Somalia für hunderte Todesfälle verantwortlich sind, ausschließlich aus den USA stammen.

  43. Hans Trescher

    @Wadimy
    Frau Merkel hält sich exakt genau an die Vorgaben die sie aus „Externland bzw. von Externoligarchen (Besitzern der BRD)“ bekommt. Nur ist dieses Hintergrunderkennen mit der dahinterliegenden Zielsetzung für den durch die ‚Qualitätsmedien‘ desinformierten „deutschen Michel“ so gut wie nicht möglich.

  44. Wadimy

    @ Hans Trescher
    Man sollte vorsichtig sein hinsichtlich dessen, was man glaubt. Sie haben natürlich Recht: Was wir in den Mainstream-Medien geboten bekommen, ist längst nicht die „ganze Wahrheit“. Allerdings wäre es naiv und geradezu bedenklich, nun zu glauben, dass das, was an Behauptungen und Glaubenskonstrukten außerhalb des Mainstreams v.a. im Internet umhergeistert, mehrheitlich oder gar stets die Wahrheit darstelle.

    Ich möchte selbstverständlich nicht behaupten, dass diese naive Sicht der Dinge für Sie persönlich zutrifft, kenne jedoch den einen oder anderen sich für besonders kritisch und aufgeklärt haltenden Zeitgenossen, bei dem dies leider der Fall ist. Was ich in diesen Fällen für besonders bedenklich halte, ist die Eingleisigkeit, die Überzeugung, die Wahrheit „gepachtet“ zu haben.

  45. Erna

    Danke für ihre intellektuelle Zurechtweisung. Ich stelle hier im Wadimy Blog nur meine Sichtweise dar, und überlasse anderen natürlich auch ihre eigene, genau so gültige und wahre momentane Sichtweise. Jeder darf sich dann nehmen, was zu seinem Weltbild momentan am besten paßt. Mehr nicht.
    Wenn sie es anders sehen, dann überlesen sie meinen Post einfach und gut ist es.
    https://www.youtube.com/watch?v=VmMEFiuuw48&feature=youtu.be&t=3953

  46. Roland Kuntz

    @Hans Trescher
    Ich glaube, es ist kein Problem zu erkennen, dass Frau Merkel für diejenigen arbeitet, die im Hintergrund die Strippen ziehen. Dafür kann nun jeder genügend Beispiele finden, wenn er denn will.
    Und die Interessen der „Bürger“ vertritt sie nun wirklich nicht. Wenn sie im November in der Haushaltsdebatte tatsächlich sagt „Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut wie im Augenblick.“, dann zeigt sie, dass sie in einer Parallelwelt lebt.
    Und im vorliegenden Fall hat sie sich einfach verplappert. Das müssen die Medien jetzt wieder irgendwie richten.

  47. Roland Kuntz

    @Hans Trescher
    Den vollen Durchblick habe ich natürlich nicht. Das Lob gebührt denjenigen, die sich seit Jahren um Aufklärung bemühen, also NDS, Flassbeck, Gellermann, die Anstalt, und wie sie auch alle heißen mögen.

  48. Wadimy

    @ Erna
    Sie waren nur ein kleiner Teil derer, an die ich dabei dachte. V.a. waren es aber Zeitgenossen, die ich persönlich kenne.

    Übrigens danke für den Link. „Tagesenergie“ liefert m.E. z.T. durchaus interessante Beiträge. Wer sich ums Selber-Denken bemüht, kann darin immer mal wieder Anregungen dazu finden (wie gesagt: Anregungen).

  49. Hans Trescher

    @ Wadimy
    Ich hatte in einem Beitrag weiter oben ein Zitat von dem Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim reingesetzt: …Jeder Deutsche hat die Freiheit,…
    Vielleicht sollte ich noch ein Zitat reinsetzen: „Hinter die Kulissen zu schauen heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.”

  50. Wadimy

    @ Hans Trescher
    Klare Worte von einem Menschen, den man ernst nehmen sollte.

  51. Hans Trescher

    @Wadimy
    Ich werde zeitnah versuchen, passend zum Buch von morgen, die entsprechenden Beweise des Herrn von Arnim am Beispiel SAARLAND zu liefern.

  52. Erna

    „Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

    Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

    Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.“
    youtube.com/watch?v=Rk6I9gXwack

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