Überfordert durch die grundlegenden Probleme?

Wir taumeln heute von einer Überforderung zur nächsten: Banken- und Finanzkrisen, Kriege, Wanderungsbewegungen, Terrorismus, Klimawandel.

Suchen die Verantwortlichen gar nicht mehr nach Lösungen, sondern nach medientauglichen Geschichten? Leiden die USA „gleichzeitig an Überforderung und Selbstüberschätzung“? Verschärfen sie dadurch viele Krisen? Entwickelt sich die EU zu einer undemokratischen, zentralistischen Bürokratie? Folgen beim Terrorismus auf eine falsche Analyse die falschen Strategien? Was ist noch zu retten?

Gabor Steingart: „Weltbeben. Leben im Zeitalter der Überforderung“.

Schreiben Sie Ihren Kommentar, Ihre Meinung zur Sendung am Sonntag, 15.1.17, um 9.04 Uhr!

18 Kommentare zu “Überfordert durch die grundlegenden Probleme?”

  1. Wadimy

    Die Häufung globaler Probleme und die Zunahme menschlicher Überforderung damit sind aus evolutionsbiologischer Sicht nicht zuletzt damit zu erklären, dass der Mensch infolge der, evolutionsbiologisch gesehen, raschen Entwicklung eines Großhirns und dessen Kapazitäten die Welt einseitig v.a. in technischer Hinsicht in einem solchen Ausmaß umgekrempelt hat, dass die Entwicklung auf der emotionalen, vom Zwischenhirn mit seinen archaischen Verhaltensprogrammen und –tendenzen gesteuerten Ebene hier hoffnungslos ins Hintertreffen geraten ist, dass, mit anderen Worten, die vom Menschen umgestaltete Welt und die sein Verhalten nach wie vor enorm beeinflussenden archaischen Verhaltenstendenzen bei weitem nicht mehr kompatibel sind.

    Ausweg und Hoffnung lägen in der menschlichen Vernunft, von der unsere Spezies bisher allerdings im Schnitt herzlich wenig Gebrauch gemacht hat. – Und eine Trendwende scheint leider nicht in Sicht zu sein.

  2. Erna

    Die elektronischen Frequenzen mit denen die Körper belastet werden, sind in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen. Auf dieser Ebene findet ein regelrechter Krieg statt. Unbemerkt von den Massen.
    trans-information.net/psychotronische-schutzwaelle-gegen-die-oeffentliche-wahrheit/

  3. DAS

    Ich stimme dem Autor zu. Wir brauchen doch nur mal in die Schränke, Garagen und Speicher unserer Mitmenschen zu schauen, um zu sehen, dass die meisten allein von dem eigenen materiellen Krimskrams hoffnungslos überfordert sind. Viel schlimmer sieht es noch mit dem unsichtbaren psychischen „Mobiliar“ aus: Unkenntnis und daraus folgende Überforderung sind die Regel. Trump – aber auch viele andere „Spitzenkräfte“ – demonstrieren dies täglich. Ich hoffe, dass der Auto hierzu einiges sagen wird. Auch hierzu habe ich in meinem Buch, das ich auf http://ueberleben-wir.de vorstelle, geschrieben.
    @ Wadimy: Zwar lässt sich das menschliche Verhalten mit Evolutionsbiologie erklären. Aber die Evolution geht weiter und wir haben heute die Chance und Pflicht, unser Schicksal in die Hand zu nehmen.

  4. Wadimy

    @ DAS
    „…wir haben heute die Chance und Pflicht, unser Schicksal in die Hand zu nehmen.“
    Dem ist völlig zuzustimmen. Dass die Evolution weitergeht, ist als pauschale Aussage ebenfalls nicht zu bestreiten. Tatsache ist aber eben auch, dass sich – im Gegensatz etwa zum evolutionsbiologisch rasch entwickelten Großhirn – an den im Zwischenhirn lokalisierten archaischen Verhaltensprogrammen und -tendenzen seit Jahrhunderttausenden nichts geändert hat.

    Wichtiger Punkt: Ich sage ja nicht, dass uns dieses „Erbe“ ein vernünftiges, verantwortungsbewusstes Handeln völlig unmöglich macht, sondern, dass es ein solches Verhalten enorm erschwert. Und wer sich in der Welt umsieht, wird das weiß Gott bestätigt sehen.

  5. Diogenes 2

    Wadimy: Um es kurz zu sagen: „Der Mensch bleibt hinter seinen Möglichkeiten und ist/wird Homo lupus ?
    DAS/Wladimy: Ei jo, -diese Chance hatte der Mensch schon oft – seit 100.000 Jahren ? oder mehr ?

  6. Magdalena

    Die unterschiedlichsten Szenarien einer anstrengenden Lebensart können immer wieder, wo möglich täglich, gelesen, gesehen oder gehört werden.

    Menschen haben auch die Möglichkeit sich in ihrem eigenen Leben mit diesen Informationen abzugleichen, um oft festzustellen, dass das Eigene schlimmer sein könnte, oder anders: Ich bin eigentlich gut dran in einem Vergleich. Dann beschließen sie glücklich zu sein wegen dieser Tatsache. Glückliche Menschen haben eine Austrahlung die ihr Umfeld genau so beeinflusst, wie überforderte Menschen das Ihrige beeinflussen.

    Liebenswürdigkeit, Höflichkeit, Freundlichkeit und ein umfassenderes Verständnis im Handeln bewirkt Wunder!

  7. Carinha

    Ich nehme mal an, daß man sich hier im Block lieber über unverbindliche Themen wie Evolutionsentwicklungen, anstrengende Lebensart, elektronische Frequenzen und allgemeines Schicksal in die Hand nehmen auslassen möchte, anstatt den Schlafwandel zu beenden und auf die Straße zu gehen. Denn was müßte uns denn jetzt sofort aufrütteln?

    a) „Militärübung Atlantic Resolve: Es ist der angeblich größte Transport des US-Militärs nach Europa seit Ende der Sowjetunion. Brandenburgs Minister Woidke ist besorgt über das Bild, das die US-Panzer abgeben werden.
    b) § 80 StGB – Verbot eines Angriffskrieges wurde ab 01.01.2017 von der BRD gestrichen.
    c) Der bekannte US-Think-Tank Stratfor rechnet ungeachtet der Bestrebungen, die EU durch gemeinsame Aggression nach außen zusammenzuschweißen, fest mit dem Zusammenbruch des Staatenbundes.
    d) Kriegsministerin von der Leyen will jetzt sogar 17-jähriges Kanonenfutter und junge Männer ohne Hauptschulabschluß (wie nützlich!) anheuern, ggf. auch ausländische EU-Bürger. Wie verrückt ist das denn?

    Wollte Ihr das alles? Wollte Ihr weiter über die Theorie der Entwicklung menschlicher Vernunft in Jahrzehnten diskutieren, während die akute Kriegsgefahr über den Köpfen der Menschen in Deutschland schwebt? Wollte Ihr weiter der Kriegshetze unserer Medien zusehen und zuhören? Ich will es nicht. Wenn es mir möglich ist, bin ich bei Demonstrationen wie „Ramstein“ immer dabei oder unterstütze im Rahmen meiner Möglichkeiten alternative Medien. Was tut Ihr, um eine mögliche militärische Eskalation in Mitteleuropa zu verhindern?

  8. Wadimy

    @ Carinha
    Aktuelle Missstände (und ein Angehen dagegen) sind das eine, das Wissen um die biologischen und evolutionsbiologischen Ursachen dessen, dass sich praktisch in der gesamten Menschheitsgeschichte immer wieder die gleichen Dramen abspielen, das andere.

    Wissen um biologische Hintergründe menschlicher Verhaltenstendenzen soll ja keineswegs einlullen, sondern – ganz im Gegenteil – die Grundlage eines Wandels hin zum Besseren sein. Hier gilt, wie auch im individuellen Bereich, dass Selbsterkenntnis die Voraussetzung einer Änderung zum Besseren ist.

  9. Jürgen Engel

    Überforderung hat nicht allein mit evolutionsbiologischen Defiziten zu tun. Vielmehr wird diese „naturgegebene“ Schwäche durch Desinformation und Geheimniskrämerei in der Gegenwartspolitik eskaliert, teils vorsätzlich, oft jedoch aus eigener Dummheit ( also Überforderung )von Medienvertretern und Entscheidungsträgern. Dass sich die kausale Abfolge von Ereignissen und die jeweilige Motivation für deren Auslösung problemlos verstehen lässt, lernt man aus der Geschichtsforschung. Mit dem Tod der Zeitgenossen einer Epoche stirbt auch die Betroffenheit, so dass die Geschehnisse jetzt vorurteilsfrei und „emotionslos“ analysiert werden können und siehe da, die Dinge waren nicht so kompliziert und die Gründe dafür auch nicht. Den Schleier der Erkenntnis bei gegenwärtigen Ereignissen zu lüften, wird durch die Behauptung die Welt sei zu komplex geworden nur noch zusätzlich erschwert, aber dass es möglich ist beweist der Umstand, dass es zu jeder Zeit Menschen gab, die die aktuelle Politik verstanden und richtig bewertet haben, was meist allerdings erst die Nachwelt bemerkt, denn diese Leute finden bei Entscheidungsträgern grundsätzlich kein Gehör und bei den desinformierten Massen erst recht nicht. Wer zum Beispiel heute schon die Zusammenhänge in der Nahostpolitik verstehen will, sollte sich mit dem Werk von Herrn Lüders beschäftigen: Wer den Wind sät, was westliche Politik im Orient anrichtet…

  10. Wadimy

    @ Jürgen Engel
    Völlige Zustimmung.
    Nochmal: Ich sehe Evolution nicht als ALLEINURSACHE unserer Probleme, sondern als EINE, wenn auch bedeutsame.

    Und ich stimme in diesem Zusammenhang übrigens auch dem Autor völlig zu, dass es geradezu fatal wäre, hier eine fatalistische Haltung einzunehmen, wie dies bei einem der Anrufer offenbar der Fall ist. Im Gegenteil: Unsere Spezies hat durchaus die Potenziale, die selbst geschaffenen Probleme auch zu lösen. Dringend notwendig wäre allerdings, diese auch anzugehen. Gesundbeten, das häufige „Rezept“ gegenwärtiger Politiker, bringt keine Lösung.

  11. DAS

    Die Argumente des Autors – seine Diagnose – konnte ich grundsätzlich nachvollziehen. Allerdings kam die psychische Konstitution der Menschen zu kurz. Hinter „der Politik, den Banken usw.“ stehen doch auch Menschen, die wie die anderen irgendwie „funktionieren“. In „demokratischen“ Wahlen etwa hat jeder Mensch eine Stimme. Die Mehrheit befindet damit über die Politiker*innen. Wenn diese Mehrheit sich vor allem nur über Fernsehen wie Tatort, Schrankalarm usw. informiert wird das Ergebnis nicht an den Erfordernissen an das Gemeinwesens ausgerichtet sein. Die Aufgabe – etwa für die Wenigen, die heute FadA gehört haben oder das Buch lesen – besteht also darin, dafür zu sorgen, dass die Mehrheit sich nachhaltiger verhält. Wie könnte das gehen?

  12. Jürgen Engel

    Fatalistischen Sicht- und Denkweisen entgegenzutreten ist wohlfeil, aber der Anrufer hatte mit seiner Aussage, dass es schließliche keine Menschheitsinstanz gäbe vollkommen Recht, weshalb die Gegenbeispiele des Herrn Steingart auch zu kurz greifen. Selbstverständlich kann eine Nation, insbesondere wenn sie einigermaßen demokratisch organisiert ist, Entwicklungen und Prioritäten verändern. Aber die Menschheit insgesamt ist sozusagen die Summe der gemittelten Bedürfnisse der Individuen. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Verhaltensweise, die am Ende die Bewegungsrichtung vorgibt, als ob es sich um einen einzigen großen Organismus handelte. Ein Beispiel: Während wir hier zunehmend unsere westliche Lebensart hinterfragen, wünschen sich Milliarden Menschen von China bis Südamerika genauso zu leben wie wir und sie handeln in ihrem Umfeld so, dass sie diesem Ziel näherkommen. Allein durch die schiere Menge, die mit dieser Priorität unterwegs sind, geben sie und nicht wir die Bewegungsrichtung vor. Einen solchen Prozeß zu manipulieren ist langwierig und kaum kontrollierbar, insofern eben auch schicksalhaft. Das gilt übrigens auch für die überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind. Kaum einer sieht sein Glück darin sich hier in einer Menschenmenge in die Luft zu sprengen, aber alle wollen materiellen Wohlstand. Wir möchten ja, dass die Zuwanderer unsere Lebensart respektieren und infolgedessen auch imitieren, obwohl wir längst wissen wie destruktiv diese Lebensart in ökologischer und auch sozialer Hinsicht weltweit betrachtet ist. Denn den größten Schaden richten wir nicht vor der Haustür an, sondern in den Ländern, wo wir Ressourcen ausbeuten, den Menschen vor Ort dadurch die Lebensgrundlage entziehen ( Fischerei, Agrarprodukte ) und ihre Umwelt verändern oder gar zerstören. Aber wehe auch nur ein Migrant käme auf die Idee sich diesbezüglich nicht anpassen zu wollen. Dann teilt er nicht mehr unsere so tollen „Werte“.
    Natürlich ist es dennoch wünschenswert zuversichtlich zu bleiben und für eine bessere Welt zu werben, aber die Schicksalhaftigkeit und Unvorhersehbarkeit menschlicher Entwicklung sollte man dabei nicht übersehen. Das wäre naiv.

  13. Magdalena

    Endlich einmal wieder ein Autor, der weit über seine Ausführungen in seinem Buch hinaus gegangen ist.
    Vor allem sprach er mal die Intelligenz jedes Einzelnen an, und vor allem die Macht, die jeder Mensch in unserem Land hat, nicht die Politik, nicht die Banken und nicht die Industrie oder die Medien!

    Eine erfrischend feinsinnige Darstellung, wo es möglich ist, gewaltfrei und genial an der Realität jeden Tages, teilzunehmen. Und ja, hinter allen Institutionen stehen Menschen, die die Verantwortung für ihr eingenes Tun und Lassen haben. Es ist wirklich eine Frage der Selbsterkenntnis und des Bewusstseins. Darin hat jedes Wesen eine Wahl für sich!

    Wissen, sich schlau machen, mit offenen Augen durch die Welt gehen, auch und gerade sehr gefördert von den E-Verbindungen, macht das eigene Handeln leichter, als jemals zuvor.

  14. Erna

    Für Freunde, Leser und an Politik interessierte Zeitgenossen ist die nachfolgende Nachricht ein großer Schock: Udo Ulfkotte ist tot. Er wäre in wenigen Tagen 57 Jahre alt geworden. Kurz nach der Veröffentlichung seines Buches „Volkspädagogen“ erlag der Bestsellerautor nach aktuellen Informationen am Freitag, dem 13.01.2017, einem tödlichen Herzinfarkt. Nach dem Bestseller „Gekaufte Journalisten“ aus dem Jahre 2014 erschien sein neuestes Werk als zweiter Teil einer geplanten Reihe von mehreren Enthüllungsbüchern. Die Meldung über den Tod von Udo Ulfkotte ist mittlerweile offiziell bestätigt.
    youtube.com/watch?v=QQK8Lxe2dQo

  15. Dieter Maurer

    Der Autor hat beklagt, dass in Politik und Medien häufig nicht die Schwere/Auswirkung eines Problems angemessen berücksichtigt wird (kleine Probleme werden aufgebauscht). Mir scheint, dass dies auch beim Autor der Fall ist: wie viele Menschen sterben durchschnittlich jährlich infolge terroristischer Anschläge, ein Dutzend, hundert? Gleichzeitig sterben durchschnittlich 3 bis 4 Tausend pro Jahr im Straßenverkehr und ca. 16.000 auf Grund medizinischer Fehler. Angesichts dieser Zahlen scheint objektiv gesehen der Terrorismus als Bedrohung stark überbetont.

    Auch seine Flüchtlingssicht scheint nicht ganz objektiv. Wie er sagte kamen frühere Flüchtlingsgenerationen nicht, um sich hier in die Luft zu sprengen sondern um sich zu integrieren. Die Art der Aussage ließ erwarten, dass er dies bei der aktuellen Flüchtlingsgeneration anders sieht. Ich zweifele nicht, dass Terroristen (auch) Flüchtlingsrouten nutzen, um ins Land zu kommen, und dass einzelne Flüchtlinge sich hier radikalisieren können, aber die überwältigende Mehrheit wird nicht herkommen, um sich in die Luft zu sprengen sondern um hier ein besseres Leben zu finden (hoffentlich nur für eine Übergangszeit).

    Ich zweifele nicht, dass es faktisch eine Obergrenze für die Aufnahmekapazität von Flüchtlingen gibt. Ein Blick in den Libanon oder nach Jordanien, die Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben (und das mindestens schon seit bei der Gründung Israels Millionen Palästinenser vertrieben wurden) weist aber darauf hin, dass die BRD wohl noch etwas Raum zu dieser Obergrenze haben dürfte.

  16. Hans Trescher

    Was Deutschland anbetrifft halte ich es da frei mit den Thesen von Eva Herrmann: „Der Patient Deutschland ist schwer krank. Der Patient Deutschland war schuldig geworden und fühlt sich (dank immerwährenden Medienkampagnen) immer noch schuldig. Deutschland liebt sich nicht und steht auch nicht zu sich. So lange wir nicht endlich unbeeinflußt von jeglichen Reflexen und Neurosen über unsere Geschichte können, wird unser Land defintiv nicht zur Ruhe kommen. Es ist kein Zufall, daß sich unsere Gesellschaft verheerend auflöst und auseinander fällt. Es ist kein Zufall, daß fast nur Gleichgültigkeit die Antwort der Menschen auf so viele drängende Probleme ist. Wir Deutsche sind schwer krank, und wir müssen dringend an uns arbeiten“.
    Anmerkung: Auf eigene Heilung dürfen wir nur hoffen, wenn keiner der jetzigen Politiker mehr im Amt ist.

  17. Peter Bartens

    Was ist noch zu retten? Wer so handelt wie im Folgenden beschrieben, ist nicht mehr zu retten! Aus der Tageszeitung „junge Welt“: „Es ist still geworden um Aleppo. Deutsche Medien und die Bundesregierung schweigen dazu, wie es nach der Evakuierung von rund 35.000 Menschen im Osten der Stadt kurz vor Weihnachten weitergegangen ist. (…) Was die abziehenden Kämpfer und ausländischen Offiziere zurückließen, wird nun von russischen und syrischen Spezialkräften dokumentiert. Mehr als 14.000 Minen und Sprengfallen wurden entschärft, Tausende selbstgebaute Bomben zusammengetragen. Fundorte waren demnach unter anderem vier Schulen, ein Kindergarten und neun Moscheen. Pioniere der russischen und syrischen Armee fanden Waffenlager, die »randvoll« mit großkalibriger Munition für schwere Waffen – Gewehre, Raketen, Artillerie – gewesen seien. Als Herkunftsländer des Kriegsgeräts nannte der russische Major Iwan Gromow unter anderen die USA, Deutschland und Bulgarien. Außerdem habe man nagelneue 122-mm-Mörsergranaten, Handgranaten und Granatwerfer sowie Raketen für Mehrfachraketenwerfer und Granaten für Haubitzen gefunden, sagte Gromow am 28. Dezember dem Sender Rossija 24. Bilder und Filmaufnahmen wurden verbreitet. Die Herkunft von vielen der Waffen in Originalkisten sei durch Aufkleber erkennbar gewesen, auf denen »Aus den USA für die gegenseitige Verteidigung« gestanden habe.“

  18. Josef Becker

    Suchen die Verantwortlichen gar nicht mehr nach Lösungen, sondern nach medientauglichen Geschichten? Das paßt ja. Dazu der Staatsrechtler Karl
    Albrecht Schachtschneider:“Als wesentliche Grundrechte in einer Demokratie gelten die freie Meinungsäußerung sowie das Versammlungs- und das Demonstrationsrecht. Diese Grundrechte zu schützen, ist oberste Pflicht eines demokratischen Rechtsstaates. Der renommierte Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider bescheinigt der Bundesrepublik Deutschland jedoch, keine Demokratie zu sein, sondern eine Plutokratie, in der eine „freie Presse“ nicht mehr existiere. Politik
    und Justiz öffnen der manipulativen Berichterstattung der Mainstream-Presse Tür und Tor, wodurch Andersdenkende oder politisch handelnde Bürger systematisch diffamiert werden. Laut Schachtschneider werden
    die System-Medien seit langer Zeit durch die Rechtsprechung massiv privilegiert, indem eine ganz entscheidende Strafbestimmung nicht mehr zur Anwendung kommt: das Gesetz gegen die üble Nachrede, wobei die Grenze zu Beleidigung und Verleumdung fließend ist. In solchen Fällen
    kann die Presse sich darauf berufen, dass sie „nur“ die berechtigten
    Interessen wahrnimmt, die Öffentlichkeit zu informieren. Durch die Rückendeckung der Justiz kann die Presse sogar gezielte Lügen ständig verbreiten und wiederholen – solange bis die Menschen sie irgendwann
    einfach akzeptieren. Dies ist staatlich gedeckter Machtmissbrauch
    und hat mit „Pressefreiheit“ nichts zu tun.
    „Weltbeben. Leben im Zeitalter der Überforderung“?
    NEIN! Leben im Zeitalter der umfassenden staatlichen Lüge!

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