Von neuen und alten Deutschen

Deutschland ist auf Einwanderung angewiesen, um seine demographischen Lücken zu schließen. Es fragt sich aber, welche Zuwanderer das Land voranbringen, bei wem eine Eingliederung sehr schwierig und kostspielig wird.

Wer sind die „neuen Deutschen“, die zu uns kommen? Werden auch Alteingesessene zu „neuen Deutschen“, wenn sich die Gesellschaft verändert? Wie viel Neuerungen verträgt eine Gesellschaft? Welche Zukunft wollen wir?

Prof. Herfried Münkler / Prof. Marina Münkler: „Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft“.

Schreiben Sie Ihren Kommentar, Ihre meinung zur Sendung am Sonntag, 23.10., um 9.04 Uhr!

34 Kommentare zu “Von neuen und alten Deutschen”

  1. DAS

    Ich halte Einwanderung nur wegen des demographischen Wandels für nicht notwendig. Wir bräuchten nur unsere Systeme (Gesundheit, Arbeit, Altersversorgung, Sicherheit usw.) anpassen. Unsere verkrustete und vornehmlich spaßorientierte Gesellschaft wehrt sich dagegen vehement. Ein solcher Wandel ist vor allem erforderlich, um unseren Bestand in einer teilweise sehr aggressiven Weltbevölkerung zu sichern.
    Allerdings sollte überlegt werden inwiefern eine Einwanderung durchaus von Vorteil sein könnte und wie die Integration der Einwanderer erfolgen müsste. Einfach nur bedingungslos Menschen aller Art ins Land zu lassen ist selbstzerstörerisch. Wir schaffen es ja noch nicht einmal, die „Eingeborenen“ richtig zu integrieren wie etwa die Kriminalität aller Art bei uns offenbart.
    Menschen in Not sollten wir helfen. Sollte dies nur hier möglich sein müssen sie jedoch einen erheblichen Anteil zu ihrer Integration selbst leisten.
    Unsere Gesellschaft muss die Neuerungen, die für den Erhalt erforderlich sind, schaffen. Sie muss dies lernen und einüben. Ob sie dies verträgt oder nicht wird sie nicht selbst wählen können; Entweder sie schafft es oder die Folgen dürften zumindest unangenehm sein.
    In meinem Buch, das ich auf meiner Webseite http://ueberleben-wir.de/ vorstelle, habe ich mehr dazu geschrieben.

  2. Stefan Siffrin

    Über die Zukunft der Willkommenspolitik unserer Kanzlerin äussern sich ja bereits einige Politiker: muslimischer Bundespräsident, Arabisch lernen, Deutschpflicht auf Schulhöfen!

  3. Michael S.

    „Deutschland ist auf Einwanderung angewiesen, um seine demographischen Lücken zu schließen.“ – Wenn das Buch von dieser These ausgeht, kann von diesem Buch nicht viel erwartet werden oder haben die Autoren Angst, dass wir schon auf der roten-Liste stehen?
    Wenn die wirklichen Schmarotzer unserer Gesellschaft ihre Privilegien verlieren würden, bräuchten wir uns gar nicht darum kümmern, welche Art von Zuwanderern unser Land eventuell voranbringen.
    Unsere Gesellschaft braucht viele Neuerungen, um unseren Kindern eine menschenwürdige Zukunft zu sichern.
    Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist. (Adam Smith)

  4. Magdalena

    Heute morgen wurde diese kommende Sendung kurz vorgestellt.

    Herr Albers wird nicht moderieren.
    Die Infos waren dermaßen vielfältig, dass mir schwindelte. Da ich jedoch ein Fan der Sendereihe bin, werde ich mir die Autoren dennoch anhören und vor allem die Fragen die womöglich gestellt werden.

    „Demographische Lücken“ finde ich als Argument komisch. Wem nutzt dieses Schlagwort?

  5. Wadimy

    Auf einen Einwanderer, der integrierbar ist, kommen zahlreiche, welche in die Sozialsysteme wandern. Da wären mir „demographische Lücken“, falls es die überhaupt geben sollte, lieber.
    Ich bin übrigens nicht ausländerfeindlich eingestellt. Was mich hier einzig stört, sind verlogene Argumente und Tricks unserer Damen und Herren Politiker, die die Akzeptanz der deutschen Bevölkerung gegenüber Immigranten heben soll.

  6. Cínegt

    …Wir bräuchten nur unsere Systeme (Gesundheit, Arbeit, Altersversorgung, Sicherheit usw.) anpassen…
    Vielleicht eine naive Frage von mir: Was wollen Sie da anpassen? Deutschland hat das hervorragendste Sozialsystem der Welt, ist noch ein sicheres Land, und die Arbeitslosenzahlen halten sich einigermassen in Grenzen. Dies gilt es zu verteidigen und zu erhalten für die Menschen, die das alles geschaffen haben mit ihrem Fleiss und ihrer Arbeit. Fuer was und fuer wen sollten diese Errungenschaften zur Disposition stehen?
    …Unsere Gesellschaft muss die Neuerungen, die für den Erhalt erforderlich sind, schaffen. Sie muss dies lernen und einüben. Ob sie dies verträgt oder nicht wird sie nicht selbst wählen können;…
    Auch hier meine bescheidene Frage: Welche Neuerungen sollen fuer den Erhalt der deutschen Gesellschaft erforderlich sein? Und wieso sollen die Deutschen nicht selbst waehlen duerfen, ob und welche Neuerungen sie ueberhaupt haben wollen?
    …Entweder sie schafft es oder die Folgen dürften zumindest unangenehm sein…
    Auch hier verstehe ich diesen Satz nicht: Welche unangenehmen Folgen sollen da eintreten?
    Ich kann mir das einfach nicht erklaeren. Seid ihr da alle in diesem Land zu solchen ‚Hasenfuessen‘ verkommen, dass ihr euch bueckt und beugt vor den speichelleckenden Schreiberlingen und Fernsehkoepfen der Obrigkeit, nur um von denen nicht als ‚Nazi‘ benannt zu werden? Solche verachtenswerte Systemschreiberlinge und Dampfplauderer im Fernsehen haben wir jetzt in der Tuerkei ebenfalls zu hauf, die jeden Tag darum buhlen und winseln, dem Regierungschef die ‚Sosse‘ abzulecken. Aber wuerde das tuerkische Volk deswegen all das tun, was ggf. die Schreiberlinge und Systemplapperer fordern?: ’sich‘ anpassen an alle und jeden, der in die Tuerkei einwandern will und nicht fordern das ‚diejenigen‘ sich anzupassen haben, die da kommen wollten und erst dann irgendwelche Ansprueche stellen und Leistungen bekommen koennen, wenn sie nicht mindestens etliche Jahre gearbeitet haben? Niemals wuerde das tuerkische Volk das zulassen und hat es auch nicht zugelassen, was das deutsche Volk in diesem Land bereits zugelassen hat. Die Tuerkei ist und wird kein ‚El Dorado‘ fuer Wirtschaftsemigranten, warum wollt ihr Deutschland dazu machen? Aus historischer Schuld? Vergisst es! Ihr solltet euch ein Beispiel nehmen an einer Frau, die sich trotz Unterdrueckungsversuchen Respekt und Achtung eines fremden Stammes verschafft hat. Wer als Mensch und Volk nur kuscht und kriecht hat Respekt und Achtung nicht verdient. Also reisst euch zusammen, verteidigt euere Errungenschaften und ‚Steht mit einer Faust‘.

  7. Sigurd

    @Cínegt
    Sehr gut erkannt.
    Du als Ausländerin, kannst natürlich mit einigem Abstand auf dieses Volk blicken
    und Dinge erkennen, die die Gehirngewaschene einheimische Bevölkerung noch nicht sehen kann. Ich freue mich auf weitere Beiträge von Dir. Alles liebe.

  8. Wadimy

    Kl. Korrektur zu meinen Beitr. vom 21.10.16, Ende des letzten Satzes: „…heben sollen.“

  9. Tagesthemen CvD

    Göring – Eckhardt (ARD MoMa): „Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.“

  10. Medley

    Leute, denkt bitte einmal gaaaanz scharf nach: Wenn eine Bevölkerung schrumpft und die Zahl der Arbeit-NEHMER zurückgeht, bleibt dann automatisch- und davon wird bei der Diskussion bei dem Thema offenbar IMMMER völlig gedankenlos ausgegangen- die Zahl der Arbeit-GEBER gleich?

    Hat ein Land wie beispielsweise die Schweiz mit 8 Millionen Einwohner, genausoviel (selbständige)Unternehmer wie Deutschland mit 80 Millionen Einwohner? Na? Na?

    Wenn alle Unternehmen vom Friseursalon bis zum Weltkonzern in Deutschland Aktienunternehmen wären, ja, dann würde möglicherweise die Zahl der Unternehmen bei einer sinkenden Bevölkerung gleich bleiben. Dem ist aber nicht so. Wenn ein mittelständiges Familienunternehmen keinen Nachfolger in der Verwandtenkreis findet, und es keinen Externen gibt, der diesen Betrieb übernehmen, bzw. kaufen will, weil Leute mit einem derartigen Format, die so einen Laden führen könnten, nicht gezeugt, geboren, aufgezogen und gebildet wurden, tja, dann macht das Unternehmen, wenn der Chef in Rente geht, eben dicht und fällt als Arbeitgeber für zukünftige Arbeitnehmer ersatzlos aus. Und Menschen die nicht geboren wurden, die können auch keine Startups gründen, als Forscher keine neue Innovationen schaffen, oder als nicht vorhandene zukünftige Konsumenten keine (neuen) Produkte nachfragen, um so Arbeitsplätze zu erhalten oder neu zu schaffen.

    Fazit: Wenn eine Bevölkerung eine sogenannte „demographische Lücke“ aufweist, dann eben nicht nur auf Angebots- sondern natürlich AUCH auf der Nachfragerseite. Insofern gleicht sich alles aus, und die vermeindliche „Lücke“, die nur ein verquastes Hirngespinst der Politik, der Industrielobby und der Medien ist, wird so wundersam wieder geschlossen.

    Irgendwelche Fragen oder Zweifel an meiner These?

  11. J

    Ist nicht die mangelnde Differenzierung der Zuwanderer in der Diskussion ein, wenn nicht DAS, Riesenproblem?

    Man hört nur einfache Antworten. Von beiden Seiten. „Ausländer raus“ oder „Wir brauchen Zuwanderung“.
    Zuwandernde Ärzte, Syrische Kriegsflüchtlinge, afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge, Vergewaltiger werden alle in den Sack „die Flüchtlinge“ gesteckt.

    Wäre es nicht für die Sache extrem wichtig zu differenzieren und auch differenziert zu reagieren?

    Z.B. echten Kriegsflüchtlingen Asyl gewähren, Trickbetrüger und Vergewaltiger ausweisen, echte Facharbeiter integrieren etc.

    Ich glaube die mangelnde Differenzierung, und vor allem das niederbrüllen aller angebrachten Kritik (wer die Verbrechen einer Gruppe von „Zuwanderern“ anspricht wird zum Faschisten erklärt) tut mehr für Fremdenfeindlichkeit in Deutschland als die Rechten je konnten.

  12. Wadimy

    Ich kann den Ausführungen beider Gäste in jedem einzelnen Punkt zustimmen, nicht zuletzt in puncto Notwendigkeit des Familiennachzugs.
    (Nach)hörenswerte Sendung.

    Aus meiner Sicht hat übrigens Jochen Marmit auch die heutige Sendung souverän und im besten Sinne professionell moderiert.

  13. Wadimy

    Wenn jemand beim Vergleich meiner beiden Beiträge eine gewisse Widersprüchlichkeit entdeckt, so hat er Recht: Die beiden heutigen Autoren haben mich zu einem Überdenken einiger Positionen veranlasst.

  14. DAS

    @Cínegt: Die Antwort würde hier zu weit führen. Schauen sie in mein Buch, das ich auf meiner Webseite ueberleben-wir.de vorstelle.

    Zur Sendung: Die beiden Professoren sind auch nur Menschen. Sie bleiben an der Oberfläche; Etwa „Die Politik muss …, Wir müssen …, Die großen Parteien haben ein Einwanderungsgesetz verschlafen usw.“. Aber dahinter stehen doch Menschen wie Sie und ich. Wenn ich verstehen und verändern will muss ich auf diese schauen. Das versuche ich in meinem Buch.

  15. Magdalena

    Wer bin ich und was will ich?
    Als Frau, als gebürtige Saarländerin, als nicht wirklich „alte Deutsche“, denn schließlich gab es mal Frankreich das das Sagen hatte, mal Deutschland, bin ich froh, dass ich zu dieser Zeit an diesem Ort lebe.

    Ja, die Entwicklung ging schnell, auch bereits vor den Flüchtlingsströmen, denn auch in De gab es die Macht der Männer, die Frauen das Arbeiten verbieten konnten, und Mütter, die ihren Töchtern keine Ausbildung zugestanden:“Du heiratest ja doch“. Deshalb finde ich eine Anregung die die beiden Autoren mit ihren 5 Punkten vorschlagen, als hilfreich.

    Die Lücke 2040 scheint daraus zu bestehen, dass auf 100 arbeitende Menschen 56 Rentner kommen. Dies wird auch vermieden, wenn Bildung und Ausbildung von den schon länger deutschen Menschen nicht genutzt wird, um mal zuerst die Welt zu bereisen, sondern die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen.

    Eine sorgfältig und liebevoll vorgetragene Sendung von allen, auch den HörerInnen, deren Fragen ausgestrahlt wurden. Danke!

  16. DAS

    Kurze Antwort noch zu Cinegt:
    Unsere Systeme sollten etwa gerechtere Arbeitsverhältnisse schaffen, eine Altersversorgung für Alle sicherstellen, Sicherheit nach innen und außen bieten usw. Sehen Sie nicht die Schwierigkeiten, die auf uns zukommen? Was würden Sie tun Sie wenn plötzlich 2 Millionen Zuwanderer hierher kämen?
    Die Verhältnisse in der Türkei sind für mich nicht erstrebenswert und damit nicht vorbildlich. Ihre Abqualifizierungen von Andersdenkenden lassen vermuten, dass mit Ihnen eine fruchtbare Diskussion schwierig sein dürfte.

  17. Cínegt

    …dass mit Ihnen eine fruchtbare Diskussion schwierig sein dürfte…
    Ich wollte mich hier eigentlich nicht weiter einbringen, weil ich bemerke, dass viele (intellektuelle?) Deutsche so verbohrt und schwarz weiss eingefaerbt sind, dass eine fruchtbare Diskussion auch mir als sinnlos erscheint. Auf Ihre Frage, was ich tun wuerde, wenn „ploetzlich“ – allein dieses Wort ist schon ein Witz – 2 Millionen Zuwanderer hierher kaemen: „Nun ich wuerde sie gastfreundlich empfangen, sie unterbringen so gut es geht, ihnen aber klar machen, dass nach Ende der schlimmen Verhaeltnisse in ihrem Land sie wieder zurueckzugehen haben. Einige, die die Kriterien zur Aufnahme in unser Land erfuellen, gerne bleiben wurden, sich integrieren und arbeiten wuerden, duerfen bleiben. Alle Anderen nicht! So macht es auch die Tuerkei und Erdogan. Ich wuerde auch sichere Fluechtlingslager in ihrer Heimat massiv mit Geld und sonstiger Hilfe unterstuetzen. Das Gegenteil hat die UN und die EU getan. Wieso und warum? Weiterhin wuerde ich alles tun, um mein Land nicht weiter in Kriege um Rohstoffe zu verwickeln. Das hat Erdogan jetzt langsam auch begriffen, Frau Merkel aber nicht. Damit eines klar ist: Ich bin eine unbeugsame Gegnerin von Herrn Erdogan, da er absolut undemokratisch und absolutistisch regiert und das freie Volk unterdrueckt. So lange er an der Macht ist kann ich nicht in die Tuerkei. Diese Ausfuehrungen soweit zu den Kriegsfluechtlingen.
    Weiterhin braucht die Tuerkei keine Wirtschaftsfluechtlinge aus Afrika aufzunehmen, da die Tuerkei diese Laender ja auch nicht auf so widerliche Weise wie die EU durch „Freihandelsabkommen“ ausbeutet und deren Landwirtschaft durch Dumpingpreise zerstoert. Also wuerde ich als Deutsche(r) versuchen auf meine Regierung (Demonstrationen, Wahlen etc.) einzuwirken, um mit diesen zerstoererischen „Freihandelsabkommen“ aufzuhoeren und insbesondere aufzuhoeren, Laendern Afrikas mit Wirtschaftssanktionen zu drohen, wenn sie diese „Freihandelsabkommen“ nicht unterzeichnen wollen. Und da tut sich gerade die Regierung Merkel mit Hollande ueber den Hebel Bruessel besonders hervor.

    Ich habe mir jetzt doch die Muehe gemacht, einmal auf Ihre Seite zu sehen. Was ich da gelesen habe, graust mich aber echt. Denn da ist von Folgendem die Rede:
    a) …Eine überstaatliche Ordnung – am besten erdweit – dient dem Erhalt des Friedens. Deshalb ist mit einer solchen in Europa zu beginnen…
    Was soll das sein? Eine „Erdendiktatur“ von einer Stelle aus? Eine „Erdendiktatur“ mit „Friedenswaechtern“ und Friedhofsruhe wie in dem Film ‚Die Tribute von Panem – Mockingjay‘? Entrechtung aller Voelker? Abschaffung aller Kulturen und Einzigartigkeiten der Menschen? Totale Gleichmacherei aller Menschen? Abschaffung aller Religionen? Nur eine Waehrung weltweit? Verbot einer Nationenbildung? Alle Menschen sind gleich unter dem kleinsten gemeinsamen Nenner, mit den Rechten ausgestattet, die ihnen die ‚Èlite‘ dann geben wird, naemlich gar keine? Besten Dank! Sollte diese Welt wirklich kommen, nehme ich vorher eine Ueberdosis blutdrucksenkender Mittel.
    b) …Die EU ist zwangsläufig zerstritten; Die oft gegensätzlichen und egoistischen Vorstellungen sind schwer zu vereinen. Der derzeitige und noch kommende Flüchtlingsansturm bedroht die materiellen und ideellen Grundlagen. Diese Schwächen ermöglichen anderen Mächten – etwa Russland (Putin) oder Türkei (Erdogan) – uns zu beeinflussen…
    Der letzte Satz ist ja der Gipfel der Unverfrorenheit. Ich sage es nochmal: Erdogan ist fuer mich ein ‚rotes Tuch‘. Aber wo bitteschoen beeinflusst die Tuerkei unter Erdogan ‚uns‘? Wer ist ‚uns‘? Deutschland, die EU oder Ihre Familie? Wie gut, dass die Tuerkei sich wieder Russland angenaehert hat. Das traegt zur Deeskalation der Kriegsgefahr bei. Und wo bitteschoen beeinflusst ‚uns`denn Putin? Durch die Wirtschaftssanktionen, die wir gegen Russland ausgesprochen haben? Durch die Einkreisungspolitik der NATO/EU gegen Russland? Durch den Regime-Change in der Ukraine und die Einsetzung einer Nazi-Regierung in Kiew? Durch die Waffenlieferungen durch Rheinmetall und Heckler&Koch ueber den Umweg Saudi-Arabien direkt an die IS und die Kurden, die diese dann gegen die syrische Bevoelkerung und gegen die Tuerkei einsetzen? Erdogan ueberlegt aus der Nato auszutreten. Darin unterstuetze ich ihn ausdruecklich; denn das ist das einzig Positive, was ich von ihm kennengelernt habe. Ohne die ‚Putschereignisse‘ waere er mit Sicherheit auch nicht auf diese Idee gekommen.
    Wie auch immer, wer sich in diesem Lande lieber mit seiner eigenen Nabelschau beschaeftigt, als ueber den zulaessigen Tellerrand der ‚Unternehmensmedien‘ zur Weltpolitik zu schauen, moege es bitte weiter tun. Ich verabschiede mich hier mit den Worten von Martin Luther King: „Die Rettung der Welt wird nicht aus der Anpassung der rueckgratlosen, mit allem einverstandenen Mehrheit kommen, sondern aus der schoepferischen Auflehnung der unangepassten Minderheit.“

  18. Sigurd

    Ich sah die Welt bisher genau so, wie im obigen Beitrag. Dieser Standpunkt ist mir also sehr vertraut. Das man die Welt auch völlig anders sehen kann und diese Standpunkte auch die gleiche Gültigkeit haben können, ist doch ein schwerer Lehrnprozeß und das habe ich in diesem Blog bestens üben können. Verzeiht mir also, das ich euch mit meinen doch sehr sonderlichen Ansichten manchmal auf den Keks ging.
    Nun jedoch bin ich dabei, mich von allem zu befreien, damit der innere Frieden entgültig bei mir einziehen kann.
    Achtung nun wirds leider wieder mal spirituell und wie ich weiß auch schwer zu schlucken und das ist auch völlig in Ordnung so:
    ……“Es gibt keine Fehler und diese Welt ist nicht falsch. Die Welt braucht keinen Retter und es ist nicht nötig, irgendetwas oder irgendjemanden zu verändern. Ich weiß nicht, wie ich dies noch klarer ausdrücken soll; die Welt ist, in der Tat, genau, 100 % haargenau so, wie sie sein soll. Und sie ist als eine „Wahl-Maschine“ gedacht. Die Rolle dieser Welt ist, dass sie, sobald du in sie hinein geboren wirst, dir ständig eine riesige Auswahl von Möglichkeiten bietet. Du wirst eingeladen zu glauben, dass dieses oder jener Teil für dich wichtig ist, dass diese Sache es wert ist, dafür zu kämpfen und dir jenes Ding Sicherheit vermittelt, dass diese Person die Wahrheit kennt und jene Person für dich vertrauenswürdig ist, dass diese Geschichte die Wahrheit des Evangeliums und jene Geschichte eine erbärmliche Lüge ist, dass diese Gruppe meine Gruppe und jene Gruppe der Feind ist… und so weiter und so fort. Diese Welt präsentiert dir ununterbrochen Wahlentscheidungen, denen du glauben sollst. Und in dem Moment, wo du das tust – noch in derselben Sekunde, in der du auch nur eine der Wahlen triffst, die die Welt dir vorstellt und an die du glaubst, als wäre sie wahr – heftest du dich an die Illusion. Dann beginnst du, deine Energie der Welt zu geben. Du beginnst, dieser Arbeit nachzugehen, für jene politische Partei zu stimmen, diesem Sportteam zu folgen, dich jener Gruppe anzuschließen, für diese Sache zu kämpfen, dein Geld in jenem Finanzierungsplan anzulegen. Und so weiter und so weiter. Nicht, dass davon irgendetwas falsch wäre. Doch was passiert ist, ist, dass du etwas Wahres – deine ewige, unsterbliche Schöpfernatur – genommen und an etwas Flüchtiges und Fiktives – die Illusionen dieser Welt – geheftet hast. Noch einmal, das ist nicht falsch, doch es führt zu großem Schmerz. Und dieser Schmerz veranlasst dich zu kämpfen und dich abzumühen. Das wiederum bewirkt, dass du dich noch mehr anheftest. Und so tauchst du immer und immer tiefer auf der Spirale hinab in die illusorische Welt der Trennung.“…..Auszug aus: Zingdad Die Aufstiegs-Schriften, Bd. 1Kapitel 6: Die Konsequenzen des Einsseins.

    Und damit bin ich auch entgültig aus diesem schönen Spiel hier raus.
    Alles Liebe. 🙂

  19. Wadimy

    @ Sigurd
    Was in dem zitierten Text steht, ist meiner Einschätzung nach gar keine so schlechte Beschreibung des menschlichen Lebens. Ähnliche Gedanken hatte ich in „philosophischen Momenten“ auch schon. Vielleicht werden wir alle ja dann, wenn wir aus diesem Leben scheiden, eine Antwort auf die Frage nach dem Lebenssinn erhalten.
    Pardon an die Leser hier für die gewaltige thematische Abschweifung vom Thema.

  20. DAS

    Auch jetzt nur eine kurze Antwort zu Cinegt:
    „ploetzlich“ – allein dieses Wort ist schon ein Witz….“ Allein letztes Jahr kamen fast eine Million Zuwanderer. Folgen u.a. die AFD. Und so etwas soll ein Witz sein? Für mich nicht.
    „So macht es auch die Tuerkei und Erdogan……“. Soweit gut. Aber das sind doch vor gewaltige Belastungen. Zumindest sollten wir uns darauf einstellen (unsere Systeme anpassen).
    Zudem bin ich überrascht von dem Widerspruch, dass Sie nicht in der Türkei leben wollen oder können, das System aber verteidigen. So toll kann es ja dann dort (wie auch bei Putin oder Trump) auch nicht sein. Dann lieber in unserem „hasenfüßigen“ Land? Würden Sie dann auch hier die „guten“ Sitten einführen wollen?
    Zu Ihren Kommentaren zu Ideen aus meinem Buch: Meine Frage lautete wie die Menschheit überleben könnte. Meine Idee: erdweite Zusammenarbeit, am besten eine Erdregierung. Darüber kann man diskutieren. Sie können mir ja sagen wie anders Sie die Menschen von der langfristigen Zerstörung ihrer Lebensbedingungen abhalten wollen.
    Sie können Ihre Kommentare gerne in den Blog auf meiner Website einstellen. Hier würde womöglich der Rahmen gesprengt.

    @Sigurd:
    „……damit der innere Frieden entgültig bei mir einziehen kann…..“. Diesen Wunsch habe ich auch. Aber wäre dies auch der Fall wenn die Menschheit ausgestorben wäre?

  21. Michael S.

    @ Wadimy
    auch ich möchte thematisch ein wenig vom Thema abschweifen. Ich finde, man sollte sich langsam nur noch auf ein Thema konzentrieren und versuchen, ein neues Wirtschaftssystem zu etablieren, das verhindert, dass wenige Menschen (Familien) ungeheuer große Reichtümer für sich beanspruchen können, während der Rest Menschheit unter oft menschenunwürdigen Bedingungen dafür sorgen muss, dass das auch so bleibt.
    Unter Begriffen wie Umsatzsteuerprovision oder Unterbeschäftigungssteuer kann man im Internet nachlesen, wie solch ein neues Gesellschaftssystem entstehen kann, das dann auch Probleme, wie in diesem Buch beschrieben erst gar nicht entstehen lässt.

  22. Josef Becker

    Ich kann mich nur wundern, wie viele Menschen sich hier gegen die Friedenspolitik unserer Kanzlerin Merkel wenden. Es ist erschreckend, wie wenig menschliche Empathie übrigbleibt, wenn die Zeiten härter werden.
    Deutschland befindet sich im globalen Wettstreit mit allen anderen Nationen, und unser Spitzenplatz muß unter allen Umständen verteidigt werden, um unseren Wohlstand zu sichern. Dafür brauchen wir eine starke Regierung, die die Demokratie den wirtschaftlichen Erfordernissen anpaßt. Und die haben wir, und die sollten wir auch uneingeschränkt untersützen. Wir sind dringend auf Zuwanderer jeglicher Art angewiesen, um insbesondere den Billiglohnsektor auszugleiten, den die Deutschen und wohl auch die Türken, wie ich hier bemerke, wohl nicht mehr übernehmen wollen. Seit einigen Jahren bin ich in Rente. Wer soll diese weiter zahlen, wenn immer weniger arbeiten wollen oder keine mehr Arbeit finden würden? Um unseren Spitenplatz in der globalisierten Welt zu verteidigen, Arbeitsplätze zu erhalten und unsere Exporte weiter zu steigern, müssen unsere Arbeitgeber von Sozialbeiträgen und Steuern weiter entlastet werden, um mit Qualitätsprodukten ‚made in Germany‘ zu unschlagbar billigen Preisen jedwede Konkurrenz auf dem Weltmarkt zu schlagen. Gleichzeitig muß der Druck auf dem inneren Arbeitsmarkt durch Hartz IV-Sanktionen und den Zuzug von Flüchtlingen und Emigranten so erhöht werden, daß es keinem deutschen Verweigerer von Leiharbeit und Werkverträgen weiter möglich sein wird, sich als Sozialschmarotzer zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung weiter durchzumogeln. Diesbezüglich schlage ich vor, den Zugang zu Tafeln nur noch für Rentner über 70 Jahre mit sehr geringer Rente und Flüchtlingen bzw. Emigranten in den ersten 5 Jahren ihres Hierseins zuzulassen.

  23. Wadimy

    @ Michael S.
    Alle Versuche, menschlichere Wirtschaftssysteme einzuführen, scheitern an denen, die auf ihren Milliarden sitzen. Diese Leutchen könnten auch mit der Hälfte, ja sogar einem Zehntel ihres angehäuften Geldes leben wie die Made im Speck, und das, was sie weniger hätten, aber überhaupt nicht spüren würden, käme unzähligen Menschen zugute, die sich zur Zeit zwar abrackern, aber trotzdem in Armut leben müssen. Zudem hätte eine gerechtere Vermögensverteilung ungeheure Auswirkungen auf die Konjunktur, der gebunkertes Geld nichts nützt.

  24. Axel Schmitt

    Wir brauchen Einwanderung?
    Wir hatten Einwanderung von Türken.
    Heute haben wir muslemisch befeuerte Türken.
    Ich habe in den 60 er Jahren viel Zeit in einer relativ säkularen Türkei verbracht.
    Heute haben diese so gastfreundlichen und offenen Menschen viele Moscheen in Deutschland gegründet, von denen 51 den Namen „Fatih Moschee“ tragen. „Fatih“ heißt Eroberer. Sultan Mehmed hat das christliche Konstantinopel erobert. Zu seinen Ehren wurde in Istanbul die „Mehmed Fatih Moschee“ gebaut.
    Die Sendung machte auf mich den Eindruck, dass die Autoren außerordentlich oberflächlich sind und die wirklichen Probleme, die viele Menschen beschäftigen, überhaupt nicht ansprechen. Sollten wir also nur beeinflusst werden?

  25. Michael S.

    @ Wadimy,
    Sie sprechen mir aus der Seele. Schon der Volksmund weiß seit langer Zeit: „ Taler, Taler du musst wandern, von einem Ort zum anderen.“ Oder: „Der Rubel muss rollen, usw.“
    Auch Intellektuelle wie Honoré de Balzac und Richard O’Connor formulierten schon treffend: „Hinter jedem großen Vermögen steht ein großes Verbrechen.“
    Aber die Politik glaubt noch immer: „Nur die Masse bringst.“
    Doch das reine aktuelle Geldvermögen soll in der BRD inzwischen bei 5 bis 6 Billionen € liegen, von denen sich ca. 60% in den Händen von 30% der Bevölkerung befinden. Hier einmal bei den 30% etwas ab zu zapfen bringt sicherlich mehr, als dem kleinen Mann mit dem Abzug von Kleckerbeiträgen das Leben schwer zu machen und es dabei gleichzeitig mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen wesentlich zu erleichtern.

  26. Roland Kuntz

    @ Cinegt

    Was Sie ueber das Sozialsystem und die Arbeitslosenzahlen schreiben, ist genau das, was Politik und Wirtschaft in den Medien lesen wollen.
    Das Sozialsystem ist lange schon zusammengestrichen worden. Uebrigens ohne positive Auswirkungen.
    Man will es uns als Errungenschaft verkaufen, wenn man von seinem Lohn und seiner Rente ueberleben kann. Das war schon mal deutlich besser.
    Die Arbeitslosenzahlen sind reine Fantasie. Die Bundesagentur fuer Arbeit gibt diese heraus und bewertet sie; also derjenige, der sich daran messen lassen muss!

    Wir werden nicht ausgewogen informiert, sondern in ausgewaehlter Weise.
    Ich koennte Ihnen auch keine Tageszeitung empfehlen.
    Wir zahlen eine Zwangsgebuehr fuer die Oeffentlich-Rechtlichen, dem steht aber kein Recht gegenueber.
    Man versucht die Dinge aus meiner Sicht folgendermassen darzustellen:
    „Dann haben sich die Finanzmaerkte dereguliert und wir Politiker konnten nichts dagegen tun“
    „Und dann ist die deutsche Rentenversicherung Amok gelaufen, und wir mussten ihr den Gnadenschuss geben“
    Beides waren bewusste und schlechte Entscheidungen.

    Sind Sie in Ihrem Land darueber informiert worden, dass Milosevic (Srebrenica) in Den Haag freigesprochen wurde?
    Der NATO und der USA werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.
    Deshalb kann man die deutsche Bevoelkerung auch nicht informieren.
    Wissen Sie, dass Saudi-Arabien im Jemen bombadiert?
    Das darf der deutsche Buerger auch nicht erfahren.

    Solide Informationen koennen Sie von den NachDenkSeiten erwarten.
    Die Satiresendung „Die Anstalt“, ZDF, bringt immer ein Thema unterhaltsam auf den Punkt. Siehe youtube.
    Die Rationalgalerie listet saemtliche Programmbeschwerden, und ich habe das Gefuehl, diese werden immer mehr.

    Etwas Positives zum Schluss: Diese Welle von Krankenscheinen bei TUI war genau richtig. Was sollen die Menschen auch machen, wenn sie seit Jahren entrechtet werden?
    Die andere Seite kann natuerlich behaupten, dass rechtlich alles in Ordnung ist.
    Eine franzoesische Revolution waere aber auch nicht durch ein entsprechendes Gesetz verhindert worden. Manchmal laeuft das Fass halt ueber.

    PS: spezielle Tastatur

  27. Roland Kuntz

    @ Cinegt

    Jetzt haette ich ja fast das Wesentliche vergessen, die Schlussfolgerung:
    Wie sollen die politisch Verantwortlichen denn dem Buerger erklaeren, dass sie seit Jahrzehnten eine falsche, ja „falschestmoegliche“ Strategie verfolgt haben?
    Das kann doch niemals offen zugegeben werden! Wie sollte denn der Buerger darauf reagieren? Man muss sich also weiter auf ein „Durchwursteln“ einstellen.

  28. Roland Kuntz

    Ich spendiere dem ersten Text noch ein „r“.

  29. Cínegt

    @ Roland Kuntz
    O.K. noch eine Antwort, weil Sie mich persoenlich mehrfach angesprochen haben, will ich Ihnen keine Antwort schuldig bleiben:
    Dass in den Sozialstatistiken gelogen und betrogen wird, weiss jeder, der sich auch nur ein klein wenig damit beschaeftigt. Dennoch sieht es in Deutschland immer noch besser aus, als in vielen Laendern dieses Kontinents. Wie lange noch? Keine Ahnung!
    Natuerlich wussten wir in der Redaktion beim ZDF vom Freispruch Vojislav Seseljs in Den Haag. Dass es genau so mit Milosevic ausgehen wird, war auch klar. Ueber diesbezuegliche Informationen in der Tuerkei bin ich nicht informiert. Da ich einen ausgefuellten Arbeitstag habe, kann ich auch nicht alles Lesen und alle Informationen auswerten. Jedenfalls, dass solche Urteile – gegen unseren Informations-Auftrag – nicht grossartig zu publizieren waren, wusste jeder in der Redaktion. Was wollen Sie noch wissen? Ich habe hier ueber das Innenleben der ‚Oeffentlich-Rechtlichen‘ schon viel zu viel berichtet, bei weiteren Details koennte ich in echte Schwierigkeiten kommen, auch wenn ich dort nicht mehr arbeite. Was wollen Sie noch hoeren? Dass die Politik die Oeffentlich-Rechtlichen finanziert, diese die Alterversorgung und Poestchen fuer ‚verdiente‘ Politiker uebernimmt und die Dritten (Buerger) mit Gebuehren die Rechnung zahlen? Das wissen Sie doch alles schon selbst. Recherchieren Sie doch noch weiter, wer zum Beispiel die Lizenz fuer die Oeffentlich-Rechtlichen in Deutschland nach dem Krieg erteilt hat. Weitere Details werde ich hier im oeffentlichen Raum nicht weiter kundtun.

    zu Jemen: Grundsaetzlich weiss ich immer was auf dem Globus so laeuft. Sie werden doch wohl nicht denken, dass ich meine Informationen aus den Oeffentlich-Rechtlichen beziehe. Da wuerden Sie mich aber sehr beleidigen.

    Und was die Erklaerung der Politik angeht: Wie Sie schon erkannt haben, kann wohl niemand glauben, dass z. Bsp. Erdogan jemandem im Volke erklaeren wuerde, dass er bewusst eine schaedliche Politik gegen das Volk macht oder machte und gar warum er dies tut oder tat? Er ist fremdgesteuert und dient fremden Maechten und Interessen, genau wie Merkel und Gabriel. Bei Euern 2 sind es jedoch garantiert 100 % Fremdbestimmung, bei Erdogan – schaetze ich – vielleicht noch 70 % und 30 % pures Eigeninteresse, Volksinteresse natuerlich bei 0 %. Der Buerger kann darauf nur durch Strassenprotest, Flaechenstreiks und Wahlverweigerung der etablierten Parteien antworten. In Deutschland ist der Deutsche aber fast nicht auf die Strasse zu bringen. Ein Politiker einer deutschen Partei sagte vor kurzem dazu: „Wo wird das Ganze ausgetragen? Ausschliesslich auf dem Buckel sich beugender, widerstandsunwilliger, fauler, privatisierender, zurückgezogen lebender Deutscher“. Das sagt alles und damit will ich es belassen und schliessen.

    Ach ja, da lese ich gerade einen Kommentar von einem Herrn Becker: Genau das passt ins Bild! Macht schoen weiter so, bis euch das selbst ereilt, was ihr fuer Andere bestimmt habt. Widerlich!

  30. Wadimy

    @ Roland Kuntz
    Ein Blick auf die aktuelle Berichterstattung zu CETA zeigt, was von der „Objektivität“ der Öffentlich-Rechtlichen Sender – und erst recht der privaten – zu halten ist.

  31. Roland Kuntz

    @ Wadimy

    Sehr richtig, und es ist einfach unglaublich, welche Kommentare sich unsere Medien gegenueber den Wallonen herausnehmen. Das ist ein wirklich interessantes Demokratieverstaendnis.

  32. Wadimy

    @ Roland Kuntz
    Und es ist ein Armutszeugnis für den Rest der EU, dass es einzig die politische Vertretung der Bevölkerungsgruppe eines kleinen Landes ist, die die Fallstricke dieses Abkommens mit Kanada überhaupt sieht bzw. sehen will.

  33. Carinha

    Aus der Publikation „Arbeit und Wirtschaft“:
    „Laut einer Meldung der Koblenzer „Rhein-Zeitung“ erwirkte ein als Asylsuchender ins Rheinlandpfälzische Montabaur gekommener Syrer den Familiennachzug seiner 4 Frauen mit 23 Kindern. Die neue „Großfamilie“ bezieht vom deutschen Steuerzahler nun monatlich über 30.000 € an Geld- und Sachleistungen. Nach Berechnungen des Diplom-Finanzwirts Hubert Königstein vom Deutschen Arbeitgeberverband muß dafür die monatlich abgeführte Lohnsteuer von annähernd 100 durchschnittlich verdienenden Handwerkergesellen verwendet werden.“
    „Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schweden flacht die Begeisterung für die Massenimmigration nicht eingliederungsfähiger und eingliederungsunwilliger Afrikaner und Orientalen ab. Grund dafür ist, daß
    die weitgehend gleichgeschaltete Presse die gestiegene Kriminalität und vor allem die Vergewaltigungsübergriffe durch die Immigranten nicht mehr verschweigen kann. Einen besonders schockierenden Übergriff
    erlitt eine Rollstuhlfahrerin in Schweden. Eine 30jährige Gehbehinderte, die sich um die Integration der Immigranten kümmerte, wurde über 3 Stunden von 6 Asylforderern in der „Flüchtlingsunterkunft“ vergewaltigt. Die mutmaßlichen Täter wurden zwar von der Polizei festgenommen, aber wieder freigelassen. Facebook löschte im Sinne der Absprache mit Merkel und anderen Protegés der Immigrationspolitik den Beitrag samt kritischer Kommentare, weil diese zu schockiert und hasserfüllt über die Tat der Asylforderer schrieben. Angesichts solcher Übergriffe ist schwer vorstellbar, daß die asylfordernden jungen Männer vom Kriege traumatisiert und in ihrer Heimat einer politischen Verfolgung ausgesetzt sein sollen. Erst recht wachsen die Zweifel, wenn Asylforderer Heimaturlaub von den Sozialbehörden verlangen. Wie kann jemand angeblich politisch verfolgt sein, wenn er „zum Urlaub“ in sein Heimatland auf Kosten nordeuropäischer Steuerzahler möchte? Ebenso verschwiegen wird vom Kartell aus Medien und Immigrationspolitikern, in welchem Umfang bereits die Sozialkassen – insbesondere die Krankenkassen – durch die Immigranten strapaziert worden sind.“
    „Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) forderte kürzlich die Europäische Union auf, an den bestehenden Beschlüssen für eine Umverteilung der Asylimmigranten auf alle EU-Mitgliedsstaaten nicht
    länger festzuhalten. Die ohnehin viel zu schleppend verlaufende Umverteilung nach Quoten könne allein schon deshalb nicht funktionieren, weil viele Länder nicht bereit seien, die sich daraus für sie ergebenden
    „Flüchtlingszahlen“ aufzunehmen. Und auf der anderen Seite gebe es auch Länder, in die zu gehen sich wiederum viele Asylsuchende weigern. Kurz verwies in diesem Zusammenhang auf Rumänien, das von EU-Seite
    gezwungen wurde, tausende Quartierplätze zu schaffen, die nun aber mangels „Interesse“ nicht belegt werden können. Österreichs oberster Diplomat kritisierte darüber hinaus mit ungewöhnlich scharfen Worten auch die Ankündigung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), laut der Deutschland in Zukunft jeden Monat mehrere Hundert Flüchtlinge aus Griechenland und Italien aufzunehmen gedenke. „Diese Politik ist falsch“, befand Kurz. Denn solange man Menschen durch derartiges Handeln das Gefühl und die Hoffnung gebe, es lohne sich, nach Griechenland oder Italien zu gelangen, weil man am Ende dann doch
    in Deutschland landen könne, „fördert man das Geschäft der Schlepper und löst weitere Flüchtlingsströme aus.“
    @Medley
    …Irgendwelche Fragen oder Zweifel an meiner These?…
    KEINE! ALLES RICHTIG!
    @Tagesthemen CvD
    …sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können…
    Göring – Eckhardt ist Mitglied der ‚Atlantik-Brücke‘. Da muß man die Meinung und die Vorgaben derjenigen ‚auf der anderen Seite der Brücke‘ rückhaltlos vertreten. In die ‚Atlantik-Brücke‘ aufgenommen zu werden, da träumen alle karrieregeilen Medienschreiberlinge und -schwadronierer in Funk und Fernsehen davon, um dann ans ‚große Geld‘ wie Claus Kleber vom ZDF zu kommen (400.000 € – 600.000 € geschätztes ZDF Jahres-gehalt + ein dickes Honorar für eine Honorarprofessor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen sowie weitere vermutete pauschale Aufwandsentschädigungen aus dem US-Konsulat).

  34. Wadimy

    @ Carinha
    Die Asylberechtigung ist in Deutschland eigentlich ziemlich klar geregelt. Wer demnach nicht asylberechtigt ist – und das trifft für die überwältigende Mehrheit der Immigranten zu -, müsste eben konsequent abgeschoben werden. Dass dies nicht geschieht, macht Deutschland zu einem begehrten Ziel für Wirtschaftsflüchtlinge. Und dies zu Lasten sowohl der Steuerzahler als auch der tatsächlichen Asylberechtigten.

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